Echte OeTTINGER kämpfen um ihre Arbeitsplätze

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Gotha (red, 16. Juni). Rund 200 Teilnehmer, so zählte die Polizei, standen heute vorm Tor der OeTTINGER-Brauerei in Gotha und demonstrierten.

Darunter waren überwiegend deren Beschäftigte , die lautstark auf ihr derzeit größtes Problem hinwiesen: Die Geschäftsführung hat sie quasi vor einer Woche vor die Tür gesetzt – zum 31. Dezember die Schließung des Gothaer Standorts angekündigt.

Diese Hiobsbotschaft sorgte seither für große Wellen: Die Gothaer Brauerei zahlt nicht nur die höchste Brausteuer im Freistaat, exportiert in 99 Länder und gehört zu den modernsten der OeTTINGER-Gruppe. Immerhin rund 100 Mio. Euro wurden dafür in den letzte drei Jahrzehnten investiert.

Nun wurden Belegschaft, Betriebsrat Volker Ackermann und der Gesamtbetriebsrat Oliver Bosch aus der Kalten erwischt, wie die beiden „Oscar am Freitag“-TV berichteten.
Lokal- wie Landespolitik bemühen sich seither, das Aus abzuwenden.
Zur Demo heute kamen aber auch Kolleginnen und Kollegen aus dem OeTTINGER-Standort Mönchengladbach sowie dem Mutterhaus in Alt-Oettingen – West und Ost halten zusammen, was ein gutes und deutliches Zeichen an die Geschäftsführung sein dürfte.

Impressionen von der Demo im Video:

Fliesenstudio Arnold

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