Mit Nußbickerschem Pilz-Sachverstand auf Such- und Findexpedition

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Friedrichroda (red/ra, 1. Oktober). „In die Pilze gehen“ – dies ist eine wunderbare Kombination von frischer Waldluft tanken, sich zu bewegen und mit ein bisschen Glück anschließend ein Körbchen voll leckerer Pilze mit nach Hause nehmen zu können.

Nun gibt es aber rund 3.000 Schirmpilzarten, von denen mindestens gut 1/10 nicht nur ungenießbar, sondern sogar giftig sind – manche so sehr, dass es auch schon Todesfälle gab.

Wer also in seinem Körbchen Pilze hat, deren Unbedenklichkeit infrage steht, der sollte Pilzsachverständige zurate ziehen – wie das Ehepaar Nußbicker aus Friedrichroda*.

Sie kamen zu diesem eher ehrenamtlichen Job wie die Jungfrau zum Kinde, erzählten sie auf einer Pilzpirsch, bei der sie mit einem „Oscar am Freitag“-TV-Team unterwegs waren:

Als sie 1996 nach Friedrichroda zogen, hatte ihnen der damalige Bürgermeister Klaus Henniges ans Herz gelegt, eine entsprechende Weiterbildung zu machen.

Das passte eigentlich ganz gut, denn zum einen sind Nußbickers diplomierte Biologen, zum anderen schon damals ambitionierte Pilzsucher – und vor allem -finder – gewesen.

Beide haben übrigens nach ihrem Hochschulabschluss noch weitere akademische Würden  erlangt: Christina wurde zum Doktor der Pädagogik und Klaus zu dem der Philosophie promoviert.

Dennoch, so Klaus, wäre die finale Prüfung bei der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e. V. „echt die Härte“ gewesen, wie er sich rückblickend erinnerte.

Seit einem Vierteljahrhundert nun bieten sie ihr umfangreiches Wissen an. Um als Pilzsachverständige arbeiten zu dürfen, müssen sie alle vier Jahre ihre Kenntnisse erneut bei mehrtägigen Weiterbildungen unter Beweis stellen – so auch in diesem Jahr.

*Kontakt:
Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie e. V.
Dr. Christina und Dr. Klaus Nußbicker
99894 Friedrichroda
Alexandrinenstraße 34
Tel.: 03623 307286
Mobil: 01520 1733537
Mail: klaus-nussbicker@web.de

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