Nach holprigem Start: Gothaer Impfzentrum arbeitet im Fünf-Minuten-Takt

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Gothas Kastanienallee 8. Dort befindet sich das Corona-Impfzentrum für den Landkreis Gotha. Es wurde in einer leerstehenden Praxis eingerichtet. Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT), die für diese Impfaktion verantwortlich ist, bekam die Räumlichkeiten von der Stadt Gotha angeboten.

Als der Standort vor Eröffnung bekannt wurde, entbrannte alsbald eine öffentliche Debatte – vor allem die fehlende Barrierefreiheit stand in der Kritik. Selbst der Landesbehindertenbeauftragte meldete sich zu Wort.

Öl ins Feuer goss ausgerechnet Veit Malolepsy, der Sprecher der KVT: Er hatte gegenüber Medien erklärt, dass es bei der Suche nach einem geeigneten Standort vom Landkreis wenig Unterstützung gegeben habe.

Umgehend meldete sich Landrat Onno Eckert (SPD) zu Wort. Demnach habe es keine Rückfragen gegeben, sondern man habe alle vor vollendete Tatsachen gestellt. Eckert betonte, dass man zum Beispiel die Sporthalle des Berufsschulzentrums „Hugo Mairich“ in Gothas Osten angeboten hätte. Der Standort sei ideal – biete eine Bushaltestelle, zahlreiche Parkplätze, ist behindertengerecht und biete derart viel Platz, dass im Einbahnstraßen-System Ein- und Ausgang zu trennen gewesen wäre – ganz zu schweigen von den üppigen Platzverhältnissen im Innern.

Knut Kreuch, der Gothaer Oberbürgermeister, sah hingegen nur Vorteile des gewählten Standortes: Sowohl die nahe Bus- als auch Straßenbahnhaltestelle wie die mehr als 200 Parkplätze auf dem Gelände des ehemaligen ZOB erwähnte er.

Inzwischen hat sich die allgemeine Aufregung gelegt. „Oscar am Freitag“-TV befragte deshalb Manuela Junghans, die Managerin des Impfzentrums, zum Stand der Dinge:

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