Start für neues Heizkraftwerk in Gothaer Breiter Gasse

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Am 8. Oktober 2020, 10:00 Uhr, nahm die Stadtwerke Gotha GmbH das neue Fernwärme-Heizkraftwerk (HKW) in der Gothaer Breiten Gasse 1 mit seinem ersten Motor offiziell in den Dauerbetrieb.Neben dem Geschäftsführer der Stadtwerke Gotha GmbH Dirk Gabriel waren Gothas Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Knut Kreuch sowie die Mitglieder des Aufsichtsrats vor Ort.

Mit einem symbolischen Knopfdruck starteten Knut Kreuch und Dirk Gabriel den 14 Tonnen schweren Motor im neuen Kraftwerk, welcher fortan Teile der Gothaer Innenstadt mit umweltfreundlicher Fernwärme versorgt. Der neue Motor ist der erste von insgesamt dreien, die in den kommenden zwei Jahren im „HKW Breite Gasse“ verbaut werden. Im Jahr 2022 folgt dann noch ein neuer Kessel. Das Gebäude diente bisher zur Druckhaltung. Einen neuen Anstrich erhält das neue Kraftwerk nach Abschluss, wenn alle Motoren ihren Platz gefunden haben. Mit einer zukünftigen Gesamtleistung von 17 Megawatt wird das Kraftwerk in wenigen Jahren etwa 500 Einfamilienhäuser mit emissionsarmer Energie versorgen. Überwacht und gesteuert wird es mit modernster Fernwirktechnik vom Heizkraftwerk Gotha-West.

Die Motoren erzeugen Strom als auch Wärme und sind daher besonders umweltfreundlich, weil aus der Energie das Maximale herausgeholt wird (hoher Wirkungsgrad). Die speziellen Filter sorgen für saubere Luft. Der erste Motor wird in der bevorstehenden Heizsaison die Versorgung von neuen Fernwärmekunden in der Innenstadt, Mozartstraße und Stielerstraße übernehmen. Hier wurden in den letzten Monaten neue Fernwärmetrassen gelegt.

Vor etwa acht Monaten wurde das neue Energie-Schwergewicht aus dem österreichischen Jenbach in die Gothaer Breite Gasse geliefert, mittels Kran in die Einbringgrube gehoben und von dort aus ins neue Kraftwerks-Gebäude in Position gerollt.

Die gesamte Elektrotechnik im neuen HKW sowie Rohre, Pumpen und Trafos wurden im Vorhinein von den Stadtwerken Gotha geprüft. Ergebnis: Alles läuft ordnungsgemäß.

„Fernwärme zählt zu den zukunftsweisenden Energieformen. So ist es perspektivisch möglich, Strom und Wärme zu 100 Prozent CO2-neutral zu produzieren, wenn man u.a. grüne Gase einsetzt. Ich freue mich, dass die Stadtwerke Gotha mit diesem Schritt die nachhaltige Energieversorgung in und um Gotha weiter vorantreiben. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere der Stadt und den Firmen, mit denen wir gemeinsam dieses wichtige Projekt erfolgreich umgesetzt haben“, sagt Dirk Gabriel.

 

MSB Kommunikation

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