Tipps, die Leben retten: Polizei Gotha warnt vor Wildwechsel

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Die Landespolizeiinspektion in Gothas Schubertstraße. Foto: Rainer Aschenbrenner
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Im Schutzbereich der Landespolizeiinspektion Gotha wurden am 22. Juli sechs Wildunfälle registriert. Dies meldete die Gothaer Polizei in einer Pressemitteilung.

Unter anderem in Tonna, Emleben, Stadtilm und Großbreitenbach querten plötzlich Rehe die Fahrbahn, sodass die Fahrzeugführer mit den Wildtieren kollidierten. An allen Pkw entstanden unfallbedingte Sachschäden. Die erfassten Wildunfälle ereigneten sich allesamt im Zeitraum zwischen 21.50 Uhr und 23.40 Uhr.

Die LPI Gotha empfiehlt:

-Achten Sie auf Warnhinweise am Straßenrand

-Passen Sie die Fahrgeschwindigkeit auf die Sicht- und Lichtverhältnisse an und halten Sie den erforderlichen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug

-Ein Tier kommt selten allein! Wenn ein Tier die Straße überquert hat, ist mit weiterem Wildwechsel zu rechnen

-Fernlicht kann Wildtiere irritieren, so dass sie wie erstarrt auf der Straße stehen bleiben können. Daher lieber Fernlicht ausschalten, kontrolliert abbremsen und hupen. Beim Abbremsen auch auf den nachfolgenden Verkehr achten.

-Ist eine Kollision nicht vermeidbar: Lenkrad festhalten, Spur halten und kontrolliert abbremsen.

Sollte es zum Unfall gekommen sein, ist die Unfallstelle zunächst zu sichern (z.B. Warnblinkanlage einschalten, Warndreieck aufstellen).
Anschließend sollte die Polizei oder der Jagdausübungsberechtigte informiert werden. Gegen eine Gebühr wird eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung ausgestellt. Für die spätere Schadensregulierung kann es hilfreich sein, die Unfallspuren fotografisch zu dokumentieren.

Auf keinen Fall darf ein totes Tier mitgenommen werden. (jd)

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