Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Bereits vier Tage nach dem erfolgreichen Auftakt in heimischen Gefilden steht für die Oettinger Rockets Gotha das erste Auswärtsspiel der Saison 2012/2013 auf dem Programm. Am Tag der Deutschen Einheit muss der Aufsteiger bei den finke baskets in Paderborn antreten (Tip-Off: 17 Uhr).
„Die Chancen stehen fifty-fifty – wir müssen morgen sehr hart arbeiten, damit wir am Ende die Nase vorne haben können“, sagt Rockets-Coach Marko Simic vor dem Spiel. „Wichtig ist, dass wir unsere Fehler aus der Auftaktpartie gegen Leipzig nicht wiederholen und von Anbeginn konzentriert zu Werke gehen: vor allem in der Defense. Ich bin mir sicher, dass die Begegnung in der Verteidigung entschieden wird.“
Während die Rockets mit einem knappen Heimsieg gegen Mitaufsteiger Uni-Riesen Leipzig in die neue Saison starteten, kassierten die Ostwestfalen im Auftaktspiel bei der BV Chemnitz 99 eine klare Niederlage (71:88). Für Marko Simic sind sowohl diese Konstellation als auch die sommerlichen Turbulenzen mit drohender Insolvenz für Paderborn Schnee von gestern – morgen werden die Karten neu gemischt. Der 25-jährige Meistermacher der Gothaer weiß: „Die finke baskets haben wie wir einen sehr breiten Kader und können temposcharfen Basketball spielen!“
Namhaftester Neuzugang ist derweil Dorian McDaniel (Forward), der zuletzt für die Cuxhaven BasCats in der ProA spielte und zuvor für die Düsseldorf Giants in der BEKO-BBL am Ball war. Zu den verbliebenen Leistungsträgern gehören Center Michael Fleischmann (mit 19 Punkten Top-Scorer gegen Chemnitz), Forward Michael Jost und Cheftrainer Thomas Glasauer. Der sagt vor der morgigen Partie: „Gotha hat mit elf nahezu gleichwertigen Spielern das wahrscheinlich tiefste Team der Liga. Wir müssen versuchen, über drei Viertel konstant gut zu spielen, um dann in den letzten zehn Minuten unsere Chance zu nutzen.“
Ähnlich vorsichtig formulierte Dirk Happe, Sportdirektor der Paderborner, das Saisonziel für das Basketball-Sonderheft der Sport-Bild: „Nach der turbulenten Zeit möchten wir eine möglichst stressfreie Saison spielen. Eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld mit Blick auf die Playoffs wäre aus unserer Sicht optimal.“






















