Mit einem schweren Gastspiel im niedersächsischen RASTA-Dome zu Vechta steht Science City am 10.Spieltag der ProA vor einer echten Nagelprobe.
Das Eichler-Team startet bereits am Freitag nach dem Abschlusstraining und einem gemeinsamen Mittagessen in Richtung Metropolregion Bremen-Oldenburg, trifft wie schon im Duell gegen Gotha auch in Vechta auf keinen ganz gewöhnlichen Aufsteiger. Während Science City die letzten drei Begegnungen gewinnen konnte, Vechta mit fünf Siegen in Folge jedoch zumindest momentan noch die eindrucksvollere Bilanz aufweisen kann, wird eine der beiden Serien im direkten Duell am Samstag ab 20.00 Uhr enden.
„Vechta strotzt nach fünf Siegen in Folge nur so vor Selbstvertrauen, hat mit Point Guard Richard Williams den effektivsten Spieler der ProA in seinen Reihen. Die neue Halle der Gastgeber ist eine echte Festung in der wir uns ordentlich strecken müssen, um die eigene Erfolgsserie nicht abreißen zu lassen“, sagt Trainer Georg Eichler vor der Abreise. Während im Kader der Thüringer bis auf den an einer Knöchelverletzung laborierenden Jakob Krumbeck alle anderen Spieler fit sind, hofft Jenas Trainer auf eine konzentrierte Vorstellung wie gegen Essen. Somit steht auch fest, dass das Knie von Sanijay Watts keine Probleme mehr bereitet, der bullige Flügelspieler nach seiner Gala gegen Essen auch im Rasta-Dome auflaufen wird. „Unser Spiel steht und fällt mit unserer aggressiven Defense. Wir dürfen nicht den Fehler begehen, uns nur auf ein oder zwei Gegenspieler zu fokussieren, sondern müssen in der Verteidigung zusammenrücken, als Team auftreten, die möglicherweise entstehende Lücken durch Mitspieler schließen“.
Neben dem extrem variabel spielenden Richard Williams, dem Kopf der Mannschaft um Trainer-Fuchs Pat Elzie, gehören gleich sechs weitere Akteure zum Kader des Tabellenvierten, die es aus Jenaer Optik unter Kontrolle zu halten gilt. So bilden der kanadische Center Jacob Luke Doerksen (12,7 Pkt.) sowie die beiden ehemaligen deutschen Erstliga-Akteure Dirk Mädrich (10,3 Pkt., 6,3 Reb) und Flavio Stückemann (10,6 Pkt., 3,8 Ass) zusammen mit Williams ein spielstarkes Quartett, um das sich Barker, Roquette und Co. am Samstag intensiv zu kümmern haben. Mit dem aus Leistershofen nach Vechta gewechselten Scharfschützen Corey Hassan (11,5 Pkt.) und dem gebürtigen Bremer Benjamin Fumey verfügen die Niedersachsen zudem über zwei von der Bank kommende Spieler, die Vechtas offensivstarke Armada vertiefen. Seit Mittwochabend komplettiert die neuste Verpflichtung, der variabel einsetzbaren Rob Ferguson, den sowieso schon starken Elzie-Kader. „Rasta spielt sehr kontrolliert, ist mit keinem der bisherigen Gegner vergleichbar. Durch Ferguson hat Vechta noch einmal an Qualität zulegen können. Aber auch unser Team verfügt über die notwendigen Waffen, um in diesem Hexenkessel zu bestehen“, so Eichler.






















