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Die Stadt Weimar und der Künstlerhaus Weimar e.V. haben jetzt einen Nutzungsvertrag über das Areal des Künstlerhauses am Weimarer Theaterplatz abgeschlossen.

Der Vertrag verschafft dem Verein für die kommenden fünf Jahre ein unentgeltliches Nutzungsrecht für das in seinen Grundmauern erhaltene Künstlerhaus und den angrenzenden Künstlergarten.

Damit kann der Verein die im letzten Jahr begonnene Wiederbelebung des Weimarer Künstlerhauses weiter voran bringen. So ist geplant, den Künstlergarten in diesem Jahr wieder zu öffnen und ihn als Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur weiter zu entwickeln.

Dazu konnten bereits mehrere Kooperationen für dieses Jahr vereinbart, so unter anderem mit dem Kunstfest Weimar, dem Festival Genius Loci Weimar und dem WeimArt e.V.
Auch die Sicherung der Künstlerhausruine wird in diesem Jahr weiter betrieben. Hier ist es Ziel des Vereins, durch die Bauwerksicherung eine Begehbarkeit für das Publikum zu erreichen.

Mit seiner Initiative fand der Verein bei der Stadtverwaltung offene Türen und von Beginn an Unterstützung. Dazu erklärt Stig Ludwig, Vorsitzender des Künstlerhaus Weimar: „Wir sind sehr zufrieden mit der Vereinbarung, die wir mit der Stadt Weimar abschließen konnten. Für uns ist das ein klares Bekenntnis der Stadt zur kulturellen Vielfalt und zeitgenössischen Kunst in Weimar. Trotz der Herausforderungen, die unsere geplante Nutzung am historischen Ort stellt, hat sich die Stadtverwaltung in hohem Maße lösungsorientiert gezeigt. Unser Dank gilt vor allem der Kulturdirektorin, Frau Miehe, und dem Weimarer Oberbürgermeister, Stefan Wolf, die beide einen große Portion Vertrauen in unsere Initiative investieren.“

Der Künstlerhaus Weimar e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die zeitgenössische Kunst in Weimar zu stärken und insbesondere jungen Künstlern aus dem In- und Ausland eine Plattform zu eröffnen. Langfristig strebt der Verein die Einrichtung eines neuen Künstlerhauses an, das an die Ideen des 1887 am Zeughof eingerichteten ersten Künstlerhauses anknüpft und zum Ort einer neuen Avantgarde entwickelt werden soll.