Quallen: Ein Themenabend in der Wunderkammer in Gotha

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Der Autor Samuel Hamen liest in der nächsten WunderBAR am 5. März um 19 Uhr in der Wunderkammer Friedenstein (Foto: Véronique Kolber)

Sie sind in allen Meeren der Welt zu Hause und gehören zu den ältesten Tieren der Erdgeschichte: Quallen. Dabei sind sie wahre Überlebenskünstler, denn durch ihre Anpassung haben sie 670 Millionen Jahre der Evolution überdauert. Diesen Lebewesen, die Wissenschaftlern wie Künstlern vor Rätsel stellen, hat der Autor Samuel Hamen ein schillerndes Portrait gewidmet. Das geht aus einer Meldung der Friedenstein Stiftung Gotha hervor.

In der WunderBAR am Donnerstag, 5. März, wird er aus dem 2022 in der Reihe „Naturkunden“ (Matthes & Seitz Berlin) erschienenen Text lesen.

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, sie endet gegen 22 Uhr. Der Eintritt zur Buchlesung in der Wunderkammer Friedenstein ist frei, um eine Anmeldung unter der E-Mail wunderkammer@friedenstein-stiftung.de wird gebeten. Nach der Lesung gibt es die Möglichkeit am Büchertisch der Buchhandlung Hannah Höch in ausgewählten Exemplaren der NATURKUNDEN zu stöbern und weitere spannende Tiergeschichten zu entdecken.

Der 1988 in Luxemburg-Stadt geborene Schriftsteller Samuel Hamen lebt und arbeitet als freier Autor in Diekirch und Heidelberg. Er schreibt Literaturkritiken unter anderem für den Deutschlandfunk und ZEIT Online und wurde mehrfach für sein literarisches Schaffen ausgezeichnet. So erhielt er 2020 den Luxemburger Buchpreis. Hamen ist Präsident des luxemburgischen Schriftstellerverbands. Er begleitete als Herausgeber die Anthologie „Angstvoll und leicht sehnsüchtig. Vier literarische Spekulationen über Luxemburg“ (Hydre Éditions), die im vergangenen Jahr erschienen ist.

Die WunderBAR schaut über den musealen Tellerrand und möchte Menschen erreichen und für den Friedenstein begeistern, die ihren Weg bisher nicht dorthin gefunden haben. An jedem ersten Donnerstag im Monat lädt die Wunderkammer Friedenstein am Gothaer Hauptmarkt zu Performance, Gespräch, Konzert und lockerem Austausch. Sie wird zu einem Ort für künstlerisches, gesellschaftliches Handeln und schafft neue Aktions- und Erfahrungsmöglichkeiten. Gefördert wird das Format durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Projekts „Open Friedenstein!“.

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