2 Trucker bekriegen sich gegenseitig auf der A 9
Gestern Mittag auf der A 9 Richtung München kurz vor der Anschlussstelle Droyßig: Ein 49jähriger Lkw Fahrer aus Leipzig wird von einem 35jährigen Lkw Fahrer aus Slowenien überholt. Der Fahrer aus Slowenien ist schon fast am dem zu überholenden Lkw vorbei, als er plötzlich nach rechts lenkt.
Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkt der Fahrer aus Leipzig seien Lkw auch nach rechts und zwar soweit, dass er fast gegen die Leitplanke fahren muss. Erst nachdem der Leipziger hupt, fährt der Slowene wieder nach links zurück und wird langsamer. Als die beiden auf gleicher Höhe sind, zeigt der Leipziger dem Slowenen den Mittelfinger, worauf der Slowene eine Schachtel Schmierkäse gegen das Fahrerhaus des Leipzigers wirft.
Die herbei gerufene Polizei konnte beide Fahrzeuge an der Anschlussstelle Hermsdorf-Süd stoppen und den Sachverhalt aufnehmen.
Der Slowene musste für sein Verhalten vor Ort eine Sicherheitsleistung von 100 EUR zahlen, denn seine Käseschachtel hatte eine Delle im Fahrerhaus des Leipzigers hinterlassen. Gegen den Leipziger wiederum wird nun wegen Beleidigung ermittelt.
Lkw Fahrer wird von anderem Lkw überrollt
Gestern Abend parkte ein 45jähriger polnischer Lkw Fahrer seinen Sattelzug auf dem Parkplatz Galgenberg der A 38 Richtung Göttingen. Beim Inspizieren seines Fahrzeuges rutscht er auf glatter Strasse aus und geriet mit seinem Fuß unter die Räder eines zur gleichen Zeit an ihm vorbei fahrenden deutschen Lkws. Gleichzeitig fährt der deutsche Lkw noch gegen den linken Außenspiegel des polnischen Lkw und verlässt danach ohne Anzuhalten die Unfallstelle.
Der polnische Lkw Fahrer zog sich schwere Verletzungen mit einer offenen Wunde am Fuß zu. Er holte jedoch keine medizinische Hilfe oder meldete den Vorfall der Polizei.
Eine vier Stunden später den Parkplatz bestreifende Besatzung der Autobahnpolizeistation Nord (Leinefelde-Worbis) wurde dann auf den Verletzten aufmerksam, der sich fast nicht mehr auf den Beinen halten konnte. Ein herbei gerufener Notarzt wies den Verletzten sofort ins Klinikum ein, wo er noch in der Nacht am Fuß notoperiert wurde.
Den eben geschilderten Sachverhalt konnte der polnische Fahrer erst im Laufe des heutigen Tages nach der Operation im Beisein eines Dolmetschers tätigen.
Von dem unfallflüchtigen deutschen Lkw ist bekannt, dass dieser eine blaue oder dunkelblaue Zugmaschine haben soll. Er müsste weiterhin Beschädigungen von der Berührung am rechten Außenspiegel haben.
Unter Drogen auf der A 71 unterwegs
Eine Panne wurde einer 30jährigen Erfurterin gestern Früh zum Verhängnis. So stand sie mit ihrem Pkw kurz hinter der Anschlussstelle Erfurt-Bindersleben Richtung Sömmerda auf dem Standsteifen. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation West (Waltershausen) hielten an, um ihr zu helfen. Ein Abschleppfahrzeug hatte sie schon bestellt und so fiel das Interesse der Beamten auf den Geruch im Fahrzeuginneren, den typischerweise gerauchtes Cannabis verbreitet. Da die Erfurterin mit der Inaugenscheinnahme ihres Fahrzeuginnenraumes einverstanden war, suchten und fanden die Beamten ein Tütchen mit einer kleinen Menge eben solches Cannabisgrases.
Als das Abschleppunternehmen eintraf, wurde der Pkw abgeschleppt, jedoch nicht in die nächste Werkstatt, sondern zu Polizei. Hier kam dann ein Rauschgiftspürhund der Polizei Suhl zum Einsatz, der nochmals ganz genau im Auto „nachgesehen“ hat. Der Hund konnte im Fahrzeug keine weiteren Drogen finden.
Auch die Erfurterin wurde mit zur Dienststelle genommen. Nachdem bei der Frau ein Drogentest positiv angeschlagen hat, wurde eine Blutentnahme zur Beweissicherung durchgeführt.
Es wurde eine Anzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln und des Fahrens unter berauschenden Mitteln gegen die Frau gefertigt.





















