Einbruchsserie in Gotha aufgeklärt

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Im vierten Quartal 2012 beschäftigte die Gothaer Polizei eine Einbruchserie, bei der sich ein unbekannter Täter auf Firmen, Bürogebäude und Verkaufseinrichtungen im Innenstadtbereich der Residenzstadt Gotha konzentrierte. Er hatte es vor allem auf Bargeld und ECKarten abgesehen.
Am Freitag, dem 28.12.2012, ging bei der LPI Gotha ein Einbruchsalarm aus der Schwimmhalle in der Karl-Schwarz-Straße ein und sollte das Ende der Einbruchsserie werden. Die sofort eingesetzten Beamten konnten einen jungen Mann, der sich in einem Lüftungsschacht versteckt hielt, aufspüren und festnehmen.

Der 30-jährige Gothaer machte zu dem Vorfall keine Angaben. Den Kriminalbeamten fiel jedoch seine Jacke auf, welche stark einem Modell ähnelte, mit dem sich ein bislang unbekannter Serieneinbrecher kleidete. Dieser wurde von einer Überwachungskamera mit einersolchen Jacke beim Abheben von 2000 Euro mit einer gestohlenen EC-Karte gefilmt.

Gegen den 30-Jährigen wurde durch den Ermittlungsrichter ein Untersuchungshaftbefehlerlassen. Während der Beschuldigte in der JVA Suhl-Goldlauter saß, war die Gothaer Polizei nicht untätig und durchsuchte seine Wohnung. Dort konnte eine Vielzahl von Diebesgut (diverse Gegenstände, Schlüssel, Weihnachtskarten, Rechnungsunterlagen der angegriffenen Firmen etc.) und eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden und beschlagnahmt
werden.

Dem Gothaer konnten bis dato 18 Einbruchsdiebstähle nachgewiesen werden. Die erbeuteten Schlüssel waren u.a. einem gestohlenen Firmenfahrzeug und einem Haus in der Mönchelstraße mit vier angegriffenen Firmen und Praxen zuzuordnen. Einer der Schlüssel gehörte zu einem Büro in der Erfurter Straße, in welchem er zusätzlich zum Einbruch noch ein Feuer gelegt hatte. Die Höhe des Diebesgutschadens beläuft sich auf geschätzte 10.000 Euro. Der Sachschaden, insbesondere durch die Brandstiftung, liegt deutlich höher.