Falsche Kennzeichen
Weil er seinen in Kassel gekauften Pkw auch noch mit nach Hause nehmen wollte, brachte ein 24jähriger aus Sachsen-Anhalt kurzerhand die Kennzeichen vom Pkw des Vaters seines Freundes an und machte sich zurück auf den Weg nach Bitterfeld.
Aufmerksame Beamte der Autobahnpolizeistation Nord in Leinefelde-Worbis konnten den Pkw auf der A 38 feststellen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Dabei wurde bekannt, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem vor Ort befindlichen Fahrzeug gehörten.
Den Fahrer erwarten jetzt Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Abgabenordnung, Pflichtversicherung und wegen Urkundenfälschung. Die Kennzeichen wurden sichergestellt und die Weiterfahrt unterbunden.
Ölspur „ohne Ende“
Nachdem der Autobahnpolizeistation in Göttingen am Samstagabend auf der A 7 ein Lkw mit Turboladerschaden und starker Rauchentwicklung gemeldet wurde, rückte die Feuerwehr aus, konnte den Lkw jedoch nicht finden. Dieser hatte trotz des Schadens
seine Fahrt, erst weiter auf der A 7 und dann auf der A 38 fortgesetzt. Erst hinter dem „Heidkopftunnel“ entschloss sich der Fahrer auf dem Standstreifen zu halten. Dort hinterließ er eine große Ölspur und setzte seine Fahrt wiederum fort, um nach einem weiteren Halt auf dem Parkplatz Leinetal bei Heiligenstadt ebenfalls wieder eine große Ölspur zu hinterlassen.
Nachdem er bei Leinefelde durch Beamte der Autobahnpolizeistation Nord in Leinefelde-Worbis festgestellt wurde, konnte die Fahrt auf dem Parkplatz Eichsfeld beendet werden. Auch während der Kontrolle auf dem Parkplatz tropfte das Öl vom Lkw sprichwörtlich „wie ein Kieslaster“, wie ein Beamter es sinnbildlich beschrieb. Der slowakische Fahrer gab an, dass sein Chef ihm sagte, er solle trotzdem weiterfahren.
Auf den Fahrzeughalter kommen jetzt mehrere Rechnungen wegen der Reinigung der Fahrbahn zu. Der geringen Verkehrsdichte am Samstagabend ist es geschuldet, dass es zu keinen nennenswerten Behinderungen oder gar Unfällen wegen der Ölspur kam.























