Junge Union unterstützt weitere Anliegen

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Am vergangenen Freitag überreichten Mitglieder der Jungen Union (JU) Gotha eine Spende an das Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz.

Im Frühjahr 2013 rief der JU Kreisverband zu einem Wettbewerb auf, bei dem das schlimmste Schlagloch der Region gesucht wurde. Marleen Drescher sollte eigentlich mit einem iPod für die beste Einsendung belohnt werden, doch sie entschied sich, den Preis in eine Spende für das Kinderhospiz Mitteldeutschland umzuwandeln.

Zusätzlich wurde die Spende vom Landesverband der Christlich-Demokratischen-Arbeitnehmerschaft (CDA) Thüringen sowie dem Gothaer Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski aufgestockt, sodass insgesamt 400 Euro zusammen kamen.

Neben den Vertretern der Jungen Union nahmen auch CDA Landesvorsitzender Thaddäus König und sein Stellvertreter Matthias Kaiser an der Übergabe teil. Die Gäste waren tief berührt von der Arbeit der Menschen im Hospiz und der Kraft der betroffenen Familien.

Während des zweistündigen Rundganges präsentierte Stephan Masch, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit der Kinderhospiz Stiftung, das familiäre Ambiente der Einrichtung. Im anschließenden Hintergrundgespräch gab er der Jungen Union und dem Bundestagsabgeordneten Schipanski einige wichtige Botschaften mit auf den Weg.

Um die Einrichtung dauerhaft am Leben zu erhalten benötigt der Trägerverein enorme finanzielle Ressourcen. Allein 800.000 Euro müssen jährlich aufgebracht werden, um die Betriebskosten zu decken. „Obwohl sowohl CDU als auch SPD eine Unterstützung der Initiative im Koalitionsvertrag festgeschrieben haben, ist die Unterstützung seitens der Politik bisher eher spärlich ausgefallen.“, kritisierte JU Kreisvorsitzender Felix Elflein.

Der Gothaer CDA-Landesvize Matthias Kaiser lobte das Engagement des Trägervereins und machte auch die enorme Bedeutung von privaten Spenden aufmerksam: „Ohne finanzielle Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen kann dieses unabdingbare Angebot für betroffene Familien nicht aufrechterhalten werden. Gemeinsam konnte in Tambach-Dietharz schon vieles geschaffen werden, aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen, wir müssen täglich für diese Initiative werben.“, sagte Kaiser abschließend.