Bachstelze, Hausrotschwanz, Schleiereule und Fledermäuse finden ein neues Zuhause im ehemaligen Trafohaus in Ziegenhain.
In einem gemeinsamen Projekt des Fachdienstes Umweltschutz der Stadtverwaltung, des Ortsteilrates und der ÜAG wurde das denkmalgeschützte Gebäude für insgesamt 6000 Euro saniert und für den Artenschutz ausgestattet.
Vier Nistkästen wurden angebracht, in einem Insektenhotel werden künftig Wildbienenarten leben. Fledermäuse können durch ein Lamellenfenster ins Innere des Gebäudes gelangen. „Wir möchten das ehemalige Trafohäuschen in Ziegenhain auch als Anschauungsobjekt für Schulen und Kindergärten nutzen. Denn hier wird sehr anschaulich gezeigt, wie Tieren neuer Lebensraum geschaffen werden kann“, sagt Peter Fehrmann, der Leiter des Fachdienstes Bauen und Umwelt in der Stadtverwaltung.
Die Lage des Trafohauses Ziegenhain mit dem Bezug zur freien Landschaft und in unmittelbarer Nähe zum Dorfplatz mache diesem Objekt zu einem weiteren Baustein in der Öffentlichkeitsarbeit des Naturschutzes. Ein Kulturdenkmal konnte erhalten, gleichzeitig ein Kleinod für die Ortschaft geschaffen werden.
Erste Bemühungen, das Trafohaus in Ziegenhain umzugestalten, gab es bereits 2006, doch erst im Frühjahr dieses Jahres konnte die Stadt das Grundstück mit dem Gebäude erwerben. Am Freitag, 22. November, wurde das neue Artenschutzgebäude offiziell übergeben. Es ist das vierte „Tier-Hotel“ nach Drackendorf, Winzerla und Ilmnitz.





















