Stau durch Unfälle

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Stadtroda – Fahren unter Einfluss von Betäubungsmittel

Ein 24-jähriger Fahrer eines Pkw Ford aus Sachsen verursachte am 30.11.2013 um 18:15 Uhr einen Verkehrsunfall auf der BAB 4 in Richtung Dresden. Dabei kam er in der Nähe von Stadtroda nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelleitplanke.
Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 7000 EUR.

Im Rahmen der Unfallaufnahme teilte der Fahrzeugführer den Beamten mit, dass sein Navigationsgerät ihn aufgefordert hätte zu wenden. In diesem Zusammenhang stellten die Beamten fest, dass der Fahrzeugführer einen verwirrten Eindruck machte und führten einen Drogentest durch.

Dabei konnte festgestellt werden, dass er seinen Pkw unter Einfluss von Betäubungsmitteln geführt hatte. Bei einer Durchsuchung seines Fahrzeuges konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Magdala – Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen

Am 29.11.2013 ereignete sich um 14:20 Uhr ein Verkehrsunfall auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Dresden. In Höhe der Anschlussstelle Magdala verringert sich aufgrund einer Baustelle die Anzahl der Fahrstreifen von drei auf zwei. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls war ein hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen, so dass es in diesem Bereich zu stockendem Verkehr kam.

Der 74-jährige Fahrer eines Pkw mit Anhänger erkannte diese Situation zu spät und fuhr auf den vor ihm fahrenden Pkw Suzuki auf. Infolge der Kollision wurde der Pkw Suzuki auf den davor befindlichen Pkw VW und einen Pkw Mercedes Benz geschoben. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 17000 EUR. Personen wurden nicht verletzt.

Die beteiligten Fahrzeugführer räumten die Unfallstelle nicht und warteten auf das Eintreffen der Polizei. Das hatte zur Folge, dass sich ein Stau von insgesamt 10 km bildete, der sich erst gegen 17:30 Uhr bis auf 3 km verringerte. Durch die Autobahnpolizei kann immer wieder festgestellt werden, dass kleinere Unfälle zu erheblichen Beeinträchtigungen auf das Verkehrsgeschehen führen können.

Schmölln – Hilfeleistung für eine 71-jährigen Fahrzeugführer

Der 71-jährige Fahrer eines Pkw Ford aus Rheinland-Pfalz war am 29.11.2013 aufgrund einer Panne auf der BAB 4 in Fahrtrichtung Dresden liegen geblieben. Kurz vor der Anschlussstelle Schmölln stellte er den Pkw gegen 15:45 Uhr auf dem Standstreifen ab und machte sich zu Fuß auf den Weg, zur Rastanlage Altenburger Land zu gelangen.

Nachdem er ca. 2 km auf dem Standstreifen bis zur Rastanlage zurück gelaufen war, nahm er dort telefonischen Kontakt mit einem Pannenservice auf und wartete in der Rastanlage auf das Eintreffen des Abschleppdienstes. Mit einsetzender Dunkelheit konnten die Beamten der Autobahnpolizei den dunklen und nicht abgesicherten Pkw auf  dem Standstreifen feststellen.

Ermittlungen ergaben den Aufenthaltsort des Fahrzeugführers, der anschließend durch die Streifenwagenbesatzung von der Rastanlage abgeholt und zu seinem Pkw gebracht wurde. Anschließend wurden weitere Sicherungsmaßnahmen eingeleitet, um das defekte Fahrzeug deutlich für andere Verkehrsteilnehmer zu kennzeichnen. Ohne die Hilfe der Polizei hätte der Fahrzeugführer wahrscheinlich noch längere Zeit gewartet, da ein Serviceauftrag aus bisher ungeklärter Ursache nicht ausgelöst wurde.

Obwohl sich im Pkw ein funktionsfähiges Handy befand, machte sich der Fahrzeugführer zu Fuß auf den gefährlichen Weg. Ursache für den technischen Defekt war vermutlich der falsche Kraftstoff im Tank. Nachdem die Autobahnpolizei einen Abschleppdienst bestellt hatte, konnte der Pkw aus dem Gefahrenbereich verbracht werden.

Arnstadt – Dieseldiebstahl aus einem Lkw

Im Zeitraum vom 29.11.2013 bis 30.11.2013 wurde auf dem Parkplatz Dornheimer Rieth an der BAB 71 in der Nähe der Anschlussstelle Arnstadt aus einem Lkw ca. 80 Liter Diesel entwendet. Der polnische Fahrer des Lkw hatte seinen Lkw auf dem Parkplatz abgestellt, um seine Nachtruhe einzunehmen. Unbekannte Täter füllten aus dem Kraftstofftank Diesel ab und verschmutzten dabei den Untergrund großflächig. Erst am Morgen des 30.11.2013 bemerkte der Fahrer den Verlust des Kraftstoffs und verständigte die Polizei. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet und die verunreinigte Fläche musste gesäubert werden.

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