Die Erfurter Polizei hatte in der Nacht von Silvester zu Neujahr alle Hände voll zu tun. Es gab Brände, einen schweren Verkehrsunfall und Randale.
Am Urbicher Kreuz brannte Gestrüpp und in der Ruhrstraße und am Thomaseck standen Mülltonnen in Flammen. In allen Fällten waren offensichtlich abgebrannte und unsachgemäßes Hantieren mit Feuerwerkskörpern die Auslöser der Brände. Dank dem rechtzeitigen Eingreifen der Beamten und der Feuerwehr konnte größerer Schaden vermieden werden.
Scheiben an Haltestelle zerstört
In der Wagenfeld Straße wurden an der dortigen Straßenbahnhaltestelle 4 Spritzschutzscheiben aus einer Gruppe von 14 bis 17 Jährigen heraus zerstört. Für die EVAG trat nach Einschätzung des Dispatchers ein Schaden von mindestens 1500 Euro ein. Der 14-jährige Täter wurde ermittelt. Ein anderer aus der Gruppe stand so erheblich unter Alkoholeinwirkung, dass dieser mit einem Rettungswagen ins Helios-Klinikum eingeliefert werden musste. Dessen Mutter wiederum konnte nur telefonisch über den Zustand ihres Sohnes informiert werden. Die restlichen Kids wurden bei deren Erziehungsberechtigten zu Hause abgeliefert.
Gegen Auto gelaufen
Kurz vor 1 Uhr kam es auf der Stauffenbergallee zu einem folgeschweren Verkehrsunfall. Ein 23 jähriger kollidierte auf der Fahrbahn mit einem vorbeifahrenden Pkw und zog sich erhebliche Verletzungen im Gesichtsbereich zu. Er musste zur stationären Behandlung ins Helios-Klinikum eingeliefert werden. Welche Rolle der Alkoholisierungsgrad des Fußgängers spielte, muss noch untersucht werden.




















