Am Sonntag ab 16 Uhr trifft in der Ernestinerhalle Spitzenreiter VC Gotha auf den Tabellenzweiten SV Reudnitz. Bei einem Sieg der Gastgeber würde bereits eine gewisse Vorentscheidung über die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga fallen. Die Thüringenligateams des VC treten auswärts an.
Neun Punkte trennen derzeit beide Teams, wobei die Reudnitzer ein Spiel weniger absolviert haben. Bei einem Sieg der Hausherren würde der Punktabstand weiter anwachsen und wäre dann nach Lage der Dinge für die Verfolger kaum noch aufzuholen. Umgekehrt wäre bei einem Sieg der Reudnitzer die Entscheidung über den Aufstieg wieder offener. Entsprechend hoch ist die Bedeutung dieser Begegnung.
Der SV Reudnitz, das hat die bisherige Spielzeit gezeigt, ist, ohne die anderen Spieler geringschätzen zu wollen, vor allem das Duo Daßler. Ex-Nationalspieler Jan-Türk Daßler und sein Sohn Valentin sind die spielbestimmenden Akteure bei den Sachsen. Aber auch deren Mitspieler verfügen meist über langjährige Volleyballerfahrung und können mit ihrer abgezockten Spielweise jedem Gegner das Leben schwer machen. Einer dieser Routiniers ist zumindest den älteren Gothaer Volleyballanhängern sicherlich noch bestens bekannt. Thomas Hüther hat in Gotha das Volleyball- ABC erlernt und war viele Jahre Stammspieler in Gothas 1. Mannschaft. Heute coacht er die Reudnitzer, ist aber immer auf Standby, wenn Not am Mann ist.
Für die VC-Männer, die zuletzt in Dresden nach der Punktspielpause noch Anlaufproblem hatten, wird wichtig sein, wieder an die Form der Hinrunde anzuschließen. Dass mit einer guten Annahme und damit möglichem schnellen Spiel gegen die Reudnitzer ein Sieg machbar ist, zeigte das Hinspiel. Das endete damals 3:0 für den VC Gotha.
Auch in der Thüringenliga greifen am Wochenende die VC-Mannschaften wieder in das Geschehen am Netz ein. Sowohl die Damen, beim VC Altenburg, als auch die 2. Mannschaft beim SV Rot-Weiß Knau, treten dabei auswärts an, sind aber dort nicht chancenlos.




















