Rohstoffabbau wichtig für Region

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„Die Rohstoffgewinnung in der Region  ist wichtig, weil unnötige Transporte vermieden werden“,  resümiert  Dr. Werner Pidde nach seinen Besuchen in den Kieswerken im Landkreis Gotha.  

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer des Kieswerkes Gospiteroda Adrian Dive erfährt der Landtagsabgeordnete, dass die Auflagen für die beiden Kieswerke in Gospiteroda und Boxberg sehr streng, aber nicht übertrieben sind.  Als großen Vorteil bewertet Dive die Zuständigkeit des  Landesbergamtes für die Kiesgruben und Steinbrüche in den neuen Bundesländern. „Hier hat man kurze Wege und kompetente Ansprechpartner“, so seine Aussage.

Das Unternehmen in Gospiteroda  gewinnt, veredelt und vertreibt mineralische Baustoffe wie Sand und Kies. Die Baustoffe finden Verwendung in vielen Einsatzbereichen, besonders natürlich für den Straßen- und Eisenbahnbau.

Im Hartsteinwerk Tabarz werden seit über 100 Jahren Gesteine mit den besten Bedingungen für den Straßen- und Eisenbahnbau gewonnen, erfährt der Landtagsabgeordnete vor Ort vom erfahrenen Prokuristen Dr. Pierre Schmieder.

In der Praxis erlebt es zum Beispiel jeder Autofahrer auf der rund 22,5 Kilometer langen Autobahn A 4 Hörselberg-Umfahrung an der hessisch-thüringischen Landesgrenze. Beim Bau der neuen Trassenführung zwischen der Raststätte Eisenach und der Anschlussstelle Waltershausen hat die MKW Mitteldeutsche Hartstein- Kies- und Mischwerke GmbH sprichwörtlich mitgemischt.  Das Tochterunternehmen der Bickhardt Bau AG lieferte während der Bauphase täglich bis zu 12.000 Tonnen Frostschutz und Edelsplitte aus dem Hartsteinwerk Tabarz. „Die kurzen Transportwege waren entscheidend“, erklärt der Prokurist.

Auch wenn der Autobahnbau in Thüringen fast abgeschlossen ist, hält das Unternehmen für die kommenden Jahre am Standort Tabarz fest. „Einen Standort voll auszuschöpfen, statt an anderer Stelle einen Neuaufschluss zu planen, ist absolut sinnvoll und heute mehr denn je auch zusätzlich ein Gebot sinnvoll umgesetzter Ressourceneffizienz“, so das Fazit des Werkleiters Egon Füldner.  Gegenwärtig werden noch 300.000 bis 400.000 Tonnen Gestein jährlich ausgeliefert.  Ständige Modernisierungen der Anlagen ermöglichen es, qualitativ und quantitativ auf Markterfordernisse zu reagieren und Kundenwünsche Wirklichkeit werden zu lassen.

Die von der Basalt AG zu hochwertigen Produkten verarbeiteten Hartgesteine zeichnen sich durch eine hohe Festigkeit und Witterungsbeständigkeit aus. Die damit hergestellten Naturstein-Produkte eignen sich daher hervorragend für vielfältige Baumaßnahmen. „Ihr Einsatzbereich reicht hier vom Unterbau für Straßen und Bahntrassen jeglicher Art bis zur Sicherung von Wasserwegen durch Wasserbausteine“, erfährt Pidde vom Geschäftsführer Bernhardt Schreiber. Auf Grund  innerbetrieblicher Entscheidungen der Firma wurde die Förderung im Steinbruch Spittergrund eingestellt. „Aufgegeben wurde die Abbruchstelle nicht, aber die Förderung vorerst eingefroren, kommentiert Schreiber die momentane Situation. „Am Nesselberg läuft die Produktion jedoch wie gewohnt weiter.“

„Die modernen Abbau- und Produktionsanlagen sowie das Know-how der Mitarbeiter aller drei Unternehmen bestätigen, dass man auch in Zukunft auf diese Unternehmen im Landkreis Gotha bauen kann“, erklärt Pidde zum Abschluss.