Am kommenden Sonntag, 2. März 2014, 15 Uhr, führt Barbara Schermer, Mitarbeiterin Sammlung, letztmalig durch die Sonderausstellung des Historischen Museums „Die Welt im Kleinen – Puppenhäuser aus der Erfurter Sammlung Rebettge-Schneider“.
Kronleuchter, Besen, Kohlenschaufel und gedeckter Tisch: Hier ist noch alles da! In den Puppenhäusern hat in Miniatur alles noch seinen Platz, was im großen Leben manchmal längst verlorengegangen ist.
Früher konnten sich nur Adlige und reiche Leute eine Puppenstube leisten. Erst seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert boten die bürgerlichen Stuben den Puppenhäusern ein Zuhause. Obwohl die winzigen Haushaltsgegenstände und Zimmerausstattungen zu dieser Zeit bereits industriell gefertigt wurden, waren sie immer noch von hoher Qualität und getreu bis ins kleinste Detail – eben ein Abbild des echten Lebens. 26 Puppenstuben der Erfurter Sammlerin Steffi Rebettge-Schneider aus dem 19. und 20. Jahrhundert entführen mit ihren zahlreichen kleinen Schätzen die Betrachter in vergangene Zeiten. Hier hängt ein Kruzifix in der guten Stube, dort steht in der Puppenstube eine Puppenstube. Besucher sollten viel Zeit mitbringen – und Liebe zum Detail.
Noch bis zum kommenden Sonntag ist diese faszinierende Ausstellung täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Danach kehren die kleinen Schätze wieder zur Sammlerin nach Erfurt zurück.






















