Tagesdienst, aktueller Redakteur Jana Krech

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Fliesenstudio Arnold

Kennen Sie das: Sie haben einen Garten und nette Nachbarn.

In meinem Garten stehen ein paar alte Obstbäume, die alle in diesem Jahr so viel tragen, dass sich die Äste bis zum Boden biegen. Die Zeit der Renekloden und Mirabellen ist endlich vorbei. Jetzt sind die Äpfel dran. Aus den Äpfeln kann ich einiges machen -Kuchen, Kompott, Mus. Ein dicker Zweig meines Apfelbaumes ist schon vor ein paar Wochen von der Last der Äpfel gebrochen. Ich hatte dabei das einzigartige Erlebnis, die Äpfel zu ernten, ohne auf den Baum klettern zu müssen. Dieses Obst brachte beim Vermoster stolze 130 kg auf die Waage. Mit den darausgewonnenen 45 Flaschen Saft komme ich wahrscheinlich bis zur nächsten Ernte.

Aprospos Nachbarn. Wie gesagt, ich kämpfe derzeit mit meinen Äpfeln. Die Nachbarn auch. Aber sie haben außerdem noch Pflaumen und die schmecken. Aller zwei Tage bekomme ich von einem netten Nachbarn heimlich einen großen Eimer vor die Tür gestellt. Nach einem kurzen Schwatz übern Gartenzaun gibt sich der edle Spender meist mit einem verschmitzten Lächeln zu erkennen. Auch aus Pflaumen lässt sich so einiges machen. Wenn ich irgendwo eingeladen werde, bringe ich nicht mehr die obligatorischen Blumen mit. Nein, meine Gastgeschenke bestehen aus Obst in jeder Variation: als Früchte, Kuchen und Mus. Heute habe ich mal wieder einen Kuchen mit ins Büro gebracht. Sie mögen das Obst noch. Ich langsam nicht mehr.

Bis zum nächsten Mal Ihre

Jana Krech

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