Nach ca. 8 Spielminuten hatten sich die Hornets gefangen und wurden nun vom bärenstark spielenden Sebastian Juhnke und den gutgelaunten Fans zum Ausgleich geführt. Im Bemühen, das Spiel schnell zu machen, gab es erneut einige Abspielfehler bzw. übereilte und ungenaue Pässe, die von Gästen immer wieder genutzt wurden. Inzwischen fand aber auch Sven Luckert ins Spiel und verhinderte, dass die Hermsdorfer einen größeren Vorsprung erzielten. In der 20. Spielminute gelang den Hornets das 1. Mal die Führung. Es wurde schnell gespielt und oft, vom heute wohl besten Hornets-Spieler, Sebastian Juhnke eiskalt verwandelt. In dieser Phase schienen die Gäste beeindruckt und produzierten selbst einige Fehler, die nun von den Hornets genutzt wurden. Die Halle tobte; So wollte man die Hornets sehen. Eines war jedoch klar, nur über den Kampf und schnelles Spiel konnte man die Gäste knacken und die Routine und Cleverness ausgleichen. Obwohl die Gäste noch einmal auf 3 Tore davonzogen, kämpften sich die Hornets zurück und führten zur Halbzeit nicht unverdient mit 12:11.
Leider begann die 2.Halbzeit erneut mit viel Nervosität und selbstproduzierten Fehlern, die die Gäste immer wieder konsequent nutzten. Mit 14:12 lagen die Gäste vorn. Über den Kampf und nun auch durch erzwungene Fehler der Gäste drehten die Hornets das Spiel erneut und gingen mit 15:14 in Führung. Mit viel Routine kamen die Gäste jedoch besser ins Spiel zurück und nutzen nun jeden kleinen Fehler der Hornets aus. Daniel Zele legte immer wieder für Eric Sindermann und Hannes Rudolph auf und die ließen sich nicht zweimal bitten.Bei den Hornets war nun leider die Luft raus. Sie fanden nicht mehr ins Spiel und mussten sich so am Ende mit 26:28 dem cleveren Gegner geschlagen geben. Trotzdem haben wir eine starke kämpferische Leistung gesehen, die dem Gästetrainer Jens Friedrich Respekt zollte.
Es war das Spiel, wo mehr drin war. Es war eine Leistung, auf die man aufbauen kann und sollte. In der nächsten Woche geht es dann im Auswärtsspiel gegen Glauchau, die im 1.Spiel in Oebisfelde unentschieden spielten.
Die Hornets spielten in folgender Besetzung:
Tor: Sven Luckert, Florian Schneegaß: Feld: Sebastian Junke (11 Tore), Matej Fazik, Christopher Kaufmann, Sebastian Hofmann, Björn Hader, Christian Lämmerhirt, David Trenkelbach, Jens Moratschke, Thomas Skowronek, Tom Winner, Oliver Behling und Armend Alaj – Trainer: Andreas Schwabe, Co-Trainer: Tihomir Mitrovic
Siebenmeter: Hornets: 6/5 – Hermsdorf 4/2
Zeitstrafen: Hornets: 8 – Hermsdorf 6
Schiedsrichter: Michael Steidl, Holger Steiner (HVS)





















