Wie schön es ist einen Titel zu gewinnen, das erleben seit Sonntagabend nicht nur die Deutsche Nationalmannschaft im Männerfußball sowie 80 Millionen Deutsche. Bereits vor gut vier Wochen hat das Frauenfußball-Team der Friedrich-Schiller-Universität (FSU) Jena diese Erfahrung machen dürfen. Nach einem ebenso dramatischen Finale wie am Sonntag setzte sich die Mannschaft um Trainer Christoph Biesenbach nach Verlängerung mit 3:1 gegen den Vorjahressieger die Uni München durch: Jena wurde Deutscher Hochschulmeister im Frauenfußball (Großfeld).
Für diesen tollen Erfolg – nach 2006 der zweite Titelgewinn – ehrte Uni-Rektor Klaus Dicke am Montagnachmittag die Spielerinnen mit einem kleinen Empfang im Innenhof des Universitätshauptgebäudes. Die Mannschaft wiederum bedankte sich beim Rektor mit einem Erinnerungsfoto vom Finalsieg für seine lautstarke Unterstützung während des Endspiels und vor allem auch für die Unterstützung im Vorfeld der Meisterschaft.
Die FSU Jena ist Partnerhochschule des Spitzensports. Hinter diesem Konzept steht die Philosophie, Studium und sportliche Höchstleistungen miteinander in Einklang zu bringen. Wie erfolgreich dies sein kann, bewies die Universitätsauswahl eindrucksvoll. Mit dem Titelgewinn qualifizierte sich die Mannschaft zugleich für die europäischen Titelkämpfe im kommenden Jahr. Für Rektor Prof. Dicke ein weiterer Beleg für den Erfolg dieser Partnerschaft. Denn „jede Spielerin ist eine Botschafterin und ein Aushängeschild für die Universität und mit der Qualifikation für die europäischen Hochschulmeisterschaften wird der Name der Friedrich-Schiller-Universität weit über die Grenzen von Jena und Thüringen hinausgetragen.“
(Foto: Archiv USV; Übergabe des Erinnerungsfotos von Spielführerin Laura Kiontke an den Rektor Prof. Dicke)























