Die Vorsitzende des Bundes der Steuerzahler (BdSt) Thüringen, Dr. Elfi Gründig, hat die Entscheidung des Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz begrüßt, den Gesetzentwurf zum Wasserentnahmeentgelt bis auf weiteres zu stoppen. Die zusätzliche Belastung für Bürger und Unternehmen ist aus Sicht der Steuerzahlerorganisation nicht gerechtfertigt.
Schon heute werden grundsätzlich kostendeckende Gebühren und Entgelte für Wasser erhoben. Mit 88,6 Liter pro Tag und Einwohner Wasserverbrauch rangiert Thüringen weit unterhalb des bundesdeutschen Durchschnitts von 122 Liter. Weiteres Sparverhalten der Thüringer Verbraucher aufgrund der neuerlichen Abgabe würde sich in erhöhten Kosten niederschlagen, da aus hygienischen Gründen die Trinkwasserleitungen noch häufiger gespült werden müssten. Letztlich betrifft das auch die Kanalisation.
Über aktuelle Gebühren- und Entgeltsätze für Wasser und Abwasser zum 1.6.2012 informiert der Bund der Steuerzahler Thüringen unter www.steuerzahler-thueringen.de.




















