Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat die Korruptions-Ermittlungen gegen die BSW-Landtagsabgeordneten Katja Wolf und Steffen Schütz eingestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz konnten sich Katja Wolf und Steffen Schütz erstmals öffentlich zu den Vorwürfen und den Auswirkungen äußern. Die Ermittlungen wegen möglicher Vorteilsnahme wurden im Januar 2024, kurz nach dem Übertritt von Katja Wolf von den Linken zum BSW, aufgrund einer laut Staatsanwaltschaft “vagen anonymen Anzeige” aufgenommen. Anlass war eine Arbeitsreise von Katja Wolf (damals noch Oberbürgermeisterin in Eisenach) über Silvester 2023/24 zu Steffen Schütz nach Mallorca. Katja Wolf wurde acht Monate später – kurz vor der Landtagswahl im September 2024 – telefonisch von der Polizei befragt. Steffen Schütz wurde nicht einmal befragt. Wolf und Schütz, die ausdrücklich nicht die Arbeit der Staatsanwaltschaft und Medien kritisieren wollen, warnten davor, zu was eine “vage, anonyme Anzeige” führen kann – in der Öffentlichkeit und im Privaten. Die Pressekonferenz können Sie hier im Original sehen.
Start Gotha aktuell Bericht aus Erfurt: So äußern sich Schütz und Wolf zur eingestellten Korruptionsermittlung?



















