
Monochrom, Seladon, Blau-Weiß – die Keramikkunst Chinas erreichte in der Ming-Dynastie eine neue Blütezeit. Vor allem das sogenannte „weiße Gold“, das als Blau-Weiß-Porzellan nach Europa exportiert wurde und dort insbesondere den Geschmack nach fernöstlichen Luxusgütern prägte, sorgte für große Beeinflussung auf die Entwicklung der europäischen Keramikgeschichte. Das geht aus einer Meldung der Friedenstein Stiftung Gotha hervor.
In einem Vortrag beleuchtet Wen-Ting Wu, Expertin für ostasiatische Kunst, diese faszinierende Epoche näher. Am Mittwoch, 17. Dezember, um 19 Uhr erläutert die Wissenschaftlerin im Herzoglichen Museum Gotha auch, welche kulturellen und künstlerischen Impulse die chinesische Keramik über Jahrhunderte hinweg weit über Asien hinaussetzte. Für die Friedenstein Stiftung Gotha hat Wen-Ting Wu 363 Objekte aus der Keramik-Ostasien-Sammlung tiefenerschlossen.
Im Herzoglichen Museum ist noch bis zum 11. Januar 2026 die Sonderausstellung „Chinas Gold und Gothas Schätze – eine einzigartige Begegnung“ zu sehen. Gezeigt werden erstmals in Deutschland Goldschmiedearbeiten der Ming-Dynastie aus dem chinesischen Xi’an Qujiang Museum of Fine Arts sowie Kunstschätze des ernestinischen Gotha.
Der Eintritt in das Herzoglichen Museum beträgt 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Der Vortrag ist kostenlos. Treffpunkt ist die Kasse des Herzoglichen Museums.




















