Fichtentagung in Gotha: Brotbaum oder Sorgenkind?

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Über 100 Forstexperten diskutieren heute in Gotha über die Fichte, „Baum des Jahres 2017“, und deren forstliche Zukunft im Freistaat. Eingeladen hat das Forstliche Forschungs- und Kompetenzzentrum Gotha (FFK) als Wissenschaftseinrichtung der Thüringer Landesforstanstalt. Dabei sollen nicht nur Chancen und Risiken des Fichtenanbaus im Freistaat unter dem Einfluss des Klimawandels beleuchtet, sondern auch die geradezu universellen holztechnologischen Aspekte des Fichtenholzes erörtert werden.

Neben Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Klaus Sühl (TMIL) und Dr. Silvius Wodarz, Kurator der gleichnamigen Stiftung zur Wahl des „Baum des Jahres“, werden die Thüringer Fichtenforscher durch Gastreferenten aus Sachsen, Bayern und der Schweiz unterstützt. Mit 38 % Flächenanteil ist die Fichte der häufigste Baum im Freistaat. Thüringen verfügt zudem über eine hochmoderne Säge-, Zellstoff- und Papierindustrie, die auf die Baumart Fichte als Rohstoff angewiesen ist. Das Cluster Forst und Holz sichert rund 40.000 Arbeitsplätze, insbesondere im ländlichen Raum, und ist mit einem Gesamtumsatz von 2 Mrd. Euro die viertgrößte Wirtschaftsbranche im Freistaat.

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