Gotha: Historischer Kandelaber auf den Unteren Hauptmarkt zurückgekehrt

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Foto: Stadtverwaltung Gotha

Gotha (red/mm, 26. September). Jetzt kehrte der im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung des Hauptmarktes entfernte Kandelaber an seinen angestammten Platz zurück.

Der als Metallkunst gebaute Kandelaber, der 1985 vom Bauplastiker Klaus Fleischmann entworfen wurde, misst sechs Meter Höhe. Die Beleuchtung erfolgt durch sechs Anbauleuchten. Die Aufstellung des Kandelabers auf dem Unteren Hauptmarkt sorgte damals für viel Aufruhr und Kritik. „Der Koloß muss vom unteren Hauptmarkt weichen“, wurde häufig gegenüber den Medien geäußert.

Heute ist der Kandelaber von seinem Standort nicht mehr wegzudenken, er ist zu einem wichtigen und prägenden Bestandteil des historischen Hauptmarktes geworden. Im Zuge der Hauptmarktsanierung soll auch dieses Kunstobjekt wieder im neuen Glanz erstrahlen.

Nach der Demontage wurde der Kandelaber gereinigt, die Korrosionsschäden beseitigt, die Befestigungstechnik bearbeitet, Technik und Leuchtmittel erneuert und neue Gläser für die Laternen angebracht. Diese Arbeiten wurden von der Firma Werkstatt für Schmiedekunst aus Knau durchgeführt. Beratend und betreuend stand Prof. Bernhard Mai zur Seite. Das Fundament und den Sockel stellte die Firma Eurovia her. Die notwendigen Elektroarbeiten wurden durch die Firma Vieselbacher Elektrotechnik ausgeführt.

Die Kosten für die Restaurierung des Kandelabers betragen ca. 20.000 Euro.

MSB Kommunikation

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