Rund 31.100 Ein- und Auspendler im Kreisgebiet Gotha

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Aktuell üben 55.956 Menschen, die im Landkreis Gotha wohnen, eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit aus. Jeder Dritte verlässt dafür den Landkreis. So pendeln täglich 19.360 Menschen in andere Kreise oder Städte zur Arbeit aus. Die Zahl der Auspendler ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, bewegt sich aber seit Jahren auf einem annährend gleichen Niveau. Die meisten Auspendler sind im verarbeitenden Gewerbe, in der Zeitarbeit, im Handel, im Baugewerbe, in der Zeitarbeit, im Bereich Verkehr/Lagerei, im öffentlichen Dienst sowie im Gesundheits- und Sozialwesen tätig.

Die meisten Auspendler arbeiten in Erfurt (6.777 Personen), im Ilm-Kreis (1.789 Personen), in Eisenach (1.527 Personen), im Wartburgkreis (1.356 Personen) und im Unstrut-Hainich-Kreis (1.263 Personen). Rund jeder zweite Auspendler ist eine ausgebildete Fachkraft, jeder vierte ein Experte/ Spezialist. Am seltensten verlassen Helfer den Landkreis um einer Tätigkeit nachzugehen.

Gleichzeitig kommen 12.345 Menschen aus anderen Regionen in den Landkreis, um hier zu arbeiten. Die meisten von ihnen sind im verarbeitenden Gewerbe, im Handel, in der Zeitarbeit, im Bereich Verkehr/Logistik, im Baugewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen tätig.

Die meisten Einpendler kommen aus angrenzenden Regionen. An erster Stelle steht dabei die Stadt Erfurt mit 2.583 Personen, gefolgt vom Ilm-Kreis (1.623 Personen), dem Unstrut-Hainich-Kreis (1.535 Personen), dem Wartburgkreis (1.503 Personen) und der Stadt Eisenach (666). Mehr als die Hälfte der Einpendler sind ausgebildete Fachkräfte, jeder Vierte ist ein Spezialist/ Experte. Am seltensten pendeln Helfer zur Arbeit in den Landkreis ein.

„Der Landkreis Gotha verfügt über eine gute infrastrukturelle Anbindung und bietet damit vielen Menschen gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Pendlerzahlen belegen, dass die Menschen flexibel und mobil sind. Sie zeigen, welche hohe Mobilität die Beschäftigten haben, um einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Sie verdeutlichen auch, dass der Kreis Gotha für Menschen aus anderen Regionen viele attraktive Jobs zu bieten hat“, sagte Ina Benad, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gotha.

„Die enge wirtschaftliche Verflechtung entlang der Autobahn A4 sowie der angrenzenden Kreise zeigt sich an Hand der Pendlerströme sehr deutlich. So bewegen sich 31.705 Menschen aus bzw. in den Landkreis Gotha, um ihren Beruf auszuüben. Die hohe Zahl der Auspendler bietet für die ortsansässigen Unternehmen ein Fachkräftepotential, welches es in Zeiten des Fachkräftemangels zu nutzen gilt. Wenn es gelingt, die Auspendler vor Ort zu beschäftigen, ist dies ein Gewinn für die Firmen und die Menschen. Längere Fahrzeiten entfallen und die Unternehmen gewinnen die benötigten Fachkräfte. Hierzu braucht es neben einer attraktiven Entlohnung weitere Anreize der Firmen, wie z.B. familienfreundliche Beschäftigungsmodelle. So können Auspendler gewonnen werden, künftig im Landkreis Gotha zu arbeiten“, betonte Ina Benad.

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