Fünf Bundesländer haben 48 % der Corona-Intensivfälle

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Gotha (red/Statista, 23. November). Die fünf Bundesländer mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz liegen laut Angaben des Robert Koch-Instituts allesamt im Südosten der Republik.

Am höchsten sei sie aktuell mit fast 1.000 in Sachsen. Entsprechend wären dort auch die Intensivstationen besonders voll. Der Freistaat stellt laut Intensivregister 12 % (Stand: 23. 11., 8 Uhr) der deutschlandweiten Corona-Intensivfälle – dabei leben dort nur 4,9 % der Bundesbürger:innen.

Ähnlich ausgeprägt sei dieses Ungleichgewicht in Bayern, wie der Blick auf die Statista-Grafik zeige. Die dort abgebildeten Bundesländer würden zusammengenommen fast die Hälfte der mit Corona-Patient:innen belegten Intensivbetten stellen. Dem stünde ein Bevölkerungsanteil von annähernd 29 % gegenüber.

Mitschuld an dieser Entwicklung trage auch der besonders im Osten hohe Ungeimpften-Anteil. So sind in Sachsen beispielsweise weniger als 58 % vollständig immunisiert – nirgendwo sind es weniger.

Aber auch Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg gehören zu den Bundesländern mit der niedrigsten Impfquote. Bayern liegt hier vor Baden-Württemberg auf Platz elf.

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