Innenminister wieder im Amt – Neue Staatssekretärin für Kommunales

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Thüringer Landtag

Nach dem Chaos der letzten Wochen beginnt nach der Wahl Bodo Ramelows zum Ministerpräsidenten Thüringens auch in den Ministerien wieder Normalität einzuziehen. Das Innenministerium teilt dazu mit:

Nachdem Georg Maier am 4. März 2020 seine Ernennungsurkunde von Ministerpräsident Bodo Ramelow erhalten hat, übernimmt er erneut die Amtsgeschäfte des Thüringer Ministers für Inneres und Kommunales. Maier: „Ich bedanke mich dafür, dass das Haus während meiner Abwesenheit von Staatssekretär Udo Götze so vorbildlich geleitet wurde.“ In seiner Rede vor der Personalversammlung des Innenministeriums betonte Maier, dass er gedenke, sein Amt in bewährter Form weiterzuführen und dabei auch auf die Expertise der Fachleute im Ministerium baue.

„Vor allem freut es mich auch, dass ich nun wieder den Vorsitz der Innenministerkonferenz übernehmen und dieser wichtigen Ländervertretung endlich wieder eine Stimme geben kann“, betont Maier. Seit der Ministerpräsidentenwahl am 5. Februar 2020 war das Amt des Thüringer Innenministers vakant, die Leitung der Innenministerkonferenz wurde vertretungshalber von Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote übernommen.

Staatssekretär Udo Götze wird im Ministerium weiterhin für das „Innere“ und damit für die Bereiche Innere Sicherheit, Brand- und Katastrophenschutz sowie Staats- und Verwaltungsrecht im Freistaat zuständig sein.

Die neue Staatssekretärin Katharina Schenk löst Staatssekretär Uwe Höhn ab, den Ministerpräsident Bodo Ramelow gestern in den Ruhestand verabschiedete. Innenminister Georg Maier: „Ich danke Uwe Höhn ausdrücklich für die von ihm geleistete Arbeit, die die Thüringer Kommunen zukunftsfähig aufgestellt hat.“

Katharina Schenk wird als Staatsekretärin den Bereich des Kommunalen im Ministerium betreuen. Die am 23. Januar 1988 in Schkeuditz (Sachsen) geborene Schenk ist verheiratet und hat eine Tochter. Sie studierte an den Universitäten in Leipzig und Athen Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften und Philosophie und war seit 2017 persönliche Referentin des Oberbürgermeisters in Altenburg, danach wechselte sie als City-Managerin in die Wirtschaftsförderung.

Wie ihr Vorgänger setzt sie als erfahrene Kommunalpolitikerin auf die Unterstützung der kommunalen Familie. Als ehemalige Stadträtin in Leipzig und Mitglied im Kreistag des Altenburger Landes möchte sie die Handlungsfähigkeit der Kommunen nicht nur durch strukturelle Modernisierung und eine angemessene Finanzierung steigern, sondern insbesondere die Herausforderungen der Städte und Gemeinden im ländlichen Raum angehen. „Ich will dazu beitragen, die Lebensqualität überall in Thüringen hoch zu halten. Mit innovativen Ansätzen können wir den Folgen des demographischen Wandels entgegenwirken,“ so die Staatssekretärin. Auf Grundlage ihrer Erfahrungen wird sie einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der neben einer guten kommunalen Daseinsvorsorge auch weiche Standortfaktoren wie z.B. kulturelle und touristische Angebote in den Blick nimmt. „Die Stärkung des Zusammenhalts ist der Schlüssel für hohe Lebensqualität im ländlichen Raum. Hier leisten gerade Vereine und ehrenamtlich Tätige einen entscheidenden Beitrag, den ich besonders wertschätzen möchte“, sagte Schenk.

„Ich freue mich, eine Expertin für die Stärkung der ländlichen Regionen für mein Haus gewonnen zu haben. Frau Schenk komplettiert ein Team, das Thüringen voranbringt“, so Maier abschließend.

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