Jena meldet Dritte Mannschaft nicht zur neuen Saison

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Die Vereinsführung des Jenaer Erstligisten hat sich entschieden, seine Dritte Mannschaft, den FF USV Jena III, zur neuen Spielzeit 2017/18 beim Thüringer Fußballverband (TFV) nicht für den Spielbetrieb in der Frauen-Verbandsliga zu melden. „Die Entscheidung fiel uns allen nicht leicht“, kommentierte FF-USV-Präsidentin Prof. Dr. Heike Kraußlach am Mittwoch, „aber sie musste nach langem Überdenken und der leider erfolglosen Suche nach umsetzbaren Alternativen aus unserer Sicht so fallen.“

Mit dem Wiederaufstieg der U21-Auswahl der Universitätsstädterinnen in die 2. Frauen-Bundesliga erfährt diese innerhalb des Clubs eine klare Aufwertung, die aus leistungssportlicher Perspektive heraus auch notwendig ist. Der in den letzten Jahren begonnene Kurs, die Lücke zwischen dem Nachwuchsleistungszentrum (vor allem dabei den U17-Bundesliga-Juniorinnen) und der Allianz Frauen-Bundesliga (Erste Mannschaft) über die U21 als Dreh- und Angelpunkt weiter zu verringern, gibt der zukünftigen Zweitliga-Mannschaft eine noch stärkere Priorität innerhalb des leistungssportlichen Konzepts des Gesamtvereins.
„Ziel ist es, uns zukünftig noch zielgerichteter auf die Nachwuchsausbildung zu fokussieren und die sportliche Lücke zur Allianz Frauen-Bundesliga weiter zu schließen. Der Aufstieg unserer U21 ist dabei ein erster wichtiger Schritt. Mit den damit verbundenen allgemein gestiegenen Anforderungen können wir mit unserer schmalen Personalstruktur keinen derartigen Spielbetrieb in der Verbandsliga fortführen“, begründete Präsidentin Kraußlach die Entscheidung.
„Sollte sich ein Verein anbieten, der die Mehrzahl der Spielerinnen aufnimmt, würden wir das Verbandsliga-Spielrecht übertragen“, fügte Geschäftsführer Jens Roß hinzu.

Der FF USV Jena III wurde in den zurückliegenden beiden Spielzeiten jeweils Meister in der höchsten Frauen-Liga des Freistaats, die ausschließlich breitensportlich ausgerichtet ist.

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