PEN-Zentrum Deutschland streitet: „…Unfriede verzehret“

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Der Journalist Deniz Yücel bei der Frankfurter Buchmesse 2018. Foto: Harald Krichel, Wikimedia, CC BY-SA 4.0

Gotha (red, 14. Mai). Gotha und der Frieden… – das klappt nicht immer: Seit Donnerstag findet die diesjährige Jahrestagung des deutschen PEN-Zentrums hier statt.
Seit gestern gibt es bundesweite Schlagzeilen deshalb – allerdings keine positiven. Denn der bisherige Präsident Deniz Yücel hat entnervt seinen Rückzug erklärt.
„Ich möchte nicht Präsident dieser Bratwurstbude sein“, hatte Yücel nach Tumulten bei der Mitgliederversammlung in Gotha gegenüber der „Welt“ erklärt. Er konstatiere, dass der PEN „dominiert von Spießern und Wichtigtuern Ü 70″sei, die ihre Mitgliedschaft „als Ausweis der eigenen Zugehörigkeit zur publizistischen oder literarischen Elite“ missbrauchen, twitterte Yücel später.
Das PEN-„Zentrum Deutschland“ ist eine von weltweit 150 PEN-Vereinigungen. Das Akronym steht für „Poets, Essayists, Novelists“.

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