Grüne im Landkreis Gotha nun mit Doppelspitze

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Gotha (red, 23. Mai). Der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Gotha hat auf seiner Mitgliederversammlung seinen Vorstand neugewählt und zwei neue Mitglieder begrüßt.

Matthias Kaiser. Foto: B 90/Die Grünen, Kreisverband Gotha

Der Vorstand werde komplettiert durch die Schatzmeisterin Natalie Pydde (Erfurt), und die Beisitzer*innen Dr. Katrin Vogel (Neudietendorf), Johanna Othzen (Apfelstädt), Manfred Haferanke, Felix Kalbe (beide Gotha) sowie Tom Gürtler (Emleben).

Neue Kreissprecher seien Josefine Frank und Matthias Kaiser (beide aus Gotha).

Nicht wieder zur Wahl gestellt hatten sich Kreissprecher Albrecht Loth sowie die Beisitzer*innen Elina Becker und Markus Ipolt (alle aus Gotha).

Der bisherige Vorstand habe auf eine erfolgreiche Amtszeit zurückblicken können, wenngleich diese ganz im Zeichen von Corona stand, teilte Matthias Kaiser mit. So hätten die Grünen zur Bundestagswahl im Wahlkreis Gotha-Ilm-Kreis, dem Kreis und der Stadt Gotha ihre besten Ergebnisse seit 1990 erzielt: „Zudem wuchs die Zahl der Mitglieder deutlich.“

Mit seinem in der Gothaer Lucas-Cranach-Straße gelegenen Büro sei der Kreisverband seit Anfang 2021 zudem wieder gut erreichbar und könne besser wahrgenommen werden.

Zu den Hauptaufgaben des neuen Vorstands, der zum ersten Mal paritätisch besetzt ist, wird die Organisation des Superwahljahres 2024 mit der Europa- und Landtagswahl und den großen Kommunalwahlen gehören.

Kaiser dazu: „Wir freuen uns sehr über das in uns gesetzte Vertrauen, die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen zu dürfen. Besonderer Dank gilt dem scheidenden Kreissprecher Albrecht Loth aus Gotha, der über viele Jahre die Grünen im Landkreis Gotha entscheidend geprägt hat und dem neuen Kreisvorstand weiterhin beratend zur Seite stehen wird.“

Zu Gast waren neben der Thüringer Landessprecherin Ann-Sophie Bohm auch der stellvertretende Bundesvorsitzende der Grünen, Heiko Knopf, aus Jena, der zur aktuellen bundespolitischen Lage berichtete, die durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine geprägt sei und große Herausforderungen stelle. Hier habe die Gewährleistung der Energiesicherheit oberste Priorität, was durch den seit 2005 massiv verschlafenen Ausbau der regenerativen Energien und der fatalen massiven Abhängigkeit von russischem Öl und Gas erheblich erschwert werde.

Aber auch Maßnahmen gegen die dadurch ausgelöste rasant steigende Inflation und die damit einhergehenden, immer stärker spürbar werdenden Härten für große Teile der Bevölkerung stünden auf der Agenda der Grünen mit an vorderster Stelle.

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