Vier Freunde pilgern auf dem Jakobsweg und übernachten in Mechterstädt

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Wer hätte schon vermutet, dass Mechterstädt auf dem Jakobsweg liegt? „Den Jakobsweg“ gibt es so eigentlich nicht. Der Begriff bezeichnet nur einen bis zu 800km langen Pilgerweg zum Grab Jakobus in Santiago de Compostela. Gestern empfingen die Mitarbeiter im Bodelschwingh-Hof die ersten Pilger.

Einer der verzweigten Wege führt von Görlitz am Bodelschwingh-Hof vorbei. Millionen Menschen wagten diese Pilgerreise. Seit Hape Kerkelings Buch „Ich bin dann mal weg“, werden es von Jahr zu Jahr mehr. Auf dem Weg liegen unzählige Herbergen, die günstige Übernachtungen für Pilgernde mit Schlafsack und Isomatte anbieten. Die Tagesdistanzen variieren zwischen 20 und 40 Kilometern. Nur die wenigsten schaffen den kompletten Weg, für den ungefähr ein Monat eingeplant werden muss.

Im Bodelschwingh-Hof in Mechterstädt ist seit zwei Wochen Saison: „Jährlich übernachten ungefähr 300 Gäste in einem unserer drei Pilgerzimmer. Mir sind zwei Pilgerer bekannt, die den Weg nach Santiago di Compostela geschafft haben. Die meisten unserer Gäste entscheiden sich für Etappen von ein bis zwei Wochen“, so Petra Hartauer, die Wohnbereichsleiterin, die die Besucher empfängt. Eine Übernachtung in den gemütlichen Doppelzimmern kostet mit Frühstück übrigens 12,50 Euro.

In diesem Jahr meldeten sich bereits zahlreiche Besucher an. Auch Sylvia, Claudia, Sabrina und Christian verbringen eine Nacht in Mechterstädt. Die vier Studienfreunde organisieren jährlich eine gemeinsame Zeit, um ihre Freundschaft zu erhalten und zu stärken.

Freuen Sie sich auf ein Interview mit den Pilgerern im nächsten Oscar am Freitag am 27. April. (Liv)