Im Eingangsbereich des Sport- und Gesundheitsbads TABBS befindet sich seit kurzem ein Kunstwerk der besonderen Art. Das teilte die Gemeindeverwaltung Bad Tabarz mit.
Jörg Wolke, diplomierter Industriedesigner und Künstler mit internationaler Ausstrahlung, arbeitet an einer überdimensionalen Porträtwand. Zu sehen sind etliche Künstler, die im vergangenen Jahrzehnt auf der Bühne des KUKUNA Bad Tabarz zu Gast waren. So entstehen gegenwärtig Porträts von Andrea Sawatzki, Gojko Mitic, Gregor Gysi, Katharina Thalbach, Sky du Mont, Kosmonaut Sigmund Jähn und dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Die Gesichter sind teilweise über zwei Meter groß. Laut Bürgermeister David Ortmann soll das Kunstwerk auch als Werbung für das KUKUNA und den Kulturort Bad Tabarz im Allgemeinen dienen. „Wir haben uns in den vergangenen zehn Jahren als kleiner Ort mit einem vielfältigen kulturellen Angebot einen Namen gemacht. Immer mehr Gäste buchen zum Besuch im KUKUNA gleich eine Übernachtung. Dieses Angebot ist unsere Stärke – und es soll künftig noch mehr genutzt werden.“
!Es wäre schlicht falsch, wenn wir diese Aufmerksamkeit, die wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet haben, nicht stärker nutzen würden“, ergänzte Ortmann.
Das Kunstwerk, das auch den Schriftzug „Bad Tabarz – Kultur und Natur im Thüringer Wald“ tragen wird, soll über 20 Jahre als Werbung dienen. „Wir sind davon überzeugt, dass das Gemälde zu den meistfotografierten Objekten in unserem Ort zählen wird.“
Künstler Jörg Wolke erhält am Eingang des Bades bereits sehr viel Lob und Anerkennung für seine beeindruckende Arbeit. Diese Aufmerksamkeit ist dem Mann aus Schmalkalden nicht fremd. Regelmäßig stelle er in renommierten Häusern aus oder erschaffe atemberaubende Großflächenmalerei.
Für Ortmann lag die Wahl des Standorts für die KUKUNA-Werbung auf der Hand. Das TABBS und das KUKUNA zählen zu den wichtigsten touristischen Einrichtungen in der gesamten Region. „Da ist es doch sinnvoll, an einem stark frequentierten Ort auf ein anderes wichtiges Angebot zu verweisen.“





















