Internes Testspiel der Blue Volleys Gotha und Mannschaftsvorstellung

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Mannschaftsfoto der Blue Volleys Gotha für die Saison 2025/26 (Quelle: Volleyball-Club Gotha)
Fliesenstudio Arnold

Guter Kader und ausgezeichnete Mentalität: Vor dem Auftakt in die Saison 2025/26 und dem Finale des Thüringer Volleyball-Pokals am 7. September stellten die Blue Volleys aus Gotha die Mannschaft vor.

Anders als in den Jahren zuvor gab es dieses Mal keine exkludierte Präsentation der einzelnen Mannschaftsteile. Das Augenmerk lag ganz auf dem internen Testspiel. Das Team wurde in zwei Mannschaften aufgeteilt, die gegeneinander antraten. Die Mannen in „Rot“ wurden dabei von Hauptübungsleiter Robert Werner und jene in „Blau“ von Co-Trainer Robin Schade gecoacht.

Von Anfang an aktiv waren auch die drei Neuzugänge: Ben Bierwisch, Jean-Christophe Filippidis und Lauritz Jastrow fügten sich schon gut in die Mannschaft ein. „Wir haben drei super Jungs verpflichtet, die heute schon ihre ganze Qualität zeigen. Am Anfang kann es durch die Eingewöhnungszeit noch ein wenig ruckelig werden, aber langfristig bieten sie uns Stabilität“, beurteilte VC-Trainer Robert Werner die Neuen.

Die Verstärkungen für das Team müssen zünden, da mit Erik Niederlücke ein prominenter Spieler und ein Ankerpunkt der Mannschaft die Blue Volleys verlassen hat. Auch der neue Modus in der 2. Volleyball-Bundesliga erhöht den Druck auf das Team. „Wir sind zwar in der vergangenen Saison Meister geworden, aber für dieses Jahr peilen wir erst einmal die Playoffs an“, meinte Robert Werner. Mit dem Eintritt in die neue Spielzeit treten nach der regulären Saison die besten Mannschaften aus der Bundesliga-Nord und der Bundesliga-Süd in den benannten Playoffs gegeneinander an. Dadurch werden nun nicht mehr, wie in der Vergangenheit, zwei Vereine zu Meistern der 2. Bundesliga gekürt, sondern ein gesamtdeutscher Meister ermittelt.

„Der neue Modus hat seine Vor- und Nachteile. Positiv ist, dass die Qualität und Anerkennung in der Liga erhöht wird. Leider verlängert sich hierdurch die Saison, was die Verletzungsanfälligkeit unserer Volleyballer steigert“, urteilte Jörg Fischer, Manager des Volleyball-Club Gotha. Bis Weihnachten werden die Spieler kein freies Wochenende mehr haben.

Trotzdem sind alle optimistisch: „Wir haben viel Qualität im Kader und eine starke Ersatzbank. Die Fans können eine sehr homogene Mannschaft in der neuen Saison erleben“, schlussfolgerte Fischer.

Auch VC-Trainer Robert Werner kann es kaum erwarten. „Die Vorbereitung ist bis hierhin super gelaufen. Außerdem haben wir noch ein paar Tage Zeit zu trainieren. Aber ich kann mit Sicherheit sagen, dass wir ein sehr starkes Team in die Saison schicken.“

Die erste Bewährungsprobe gibt es am 7. September. Dann muss sich der VC-Gotha im Finale des Thüringer Volleyball-Pokals gegen den Drittligisten 1. VSV Jena 90 in der Erfurter Rieth-Sporthalle durchsetzen.

Zum Auftakt in die 2. Bundesliga darf die Mannschaft dann ihre Qualität in der Fremde beweisen. Am 13. September steht das erste Auswärtsspiel gegen die L.E. Volleys in Leipzig an.

Das ist die Mannschaft der Blue Volleys für die Saison 2025/26:

#1 Justus Krauße

#2 Richard Werner

#3 Christoph Aßmann

#5 Len Spankowski

#6 Jean Filippidis

#7 Hannes Krochmann

#8 Dominik Ducháč

#9 Finn Jansen

#10 Lauritz Jastrow

#11 Tim Wagner

#12 Daniel Mark Ridings

#13 Ben Bierwisch

#14 Tomasz Gorski

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