
Auf Einladung des Freundeskreises der Stadtbibliothek sind Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow am Donnerstag, 18. Juni 2026, ab 19 Uhr (Einlass ab 18:15 Uhr) zu Gast in Gotha. Die Veranstaltung findet im Hanns-Cibulka-Saal statt. Das teilte der Verein mit.
Der eine ist Ossi, der andere Wessi. Der eine ist 58, der andere 70 Jahre alt. Der eine ist Zeithistoriker, der andere Politiker. Die Rede ist von Ilko-Sascha Kowalczuk und Bodo Ramelow. Gemeinsam reden sie in ihrem Buch „Die neue Mauer. Ein Gespräch über den Osten“ über den Vereinigungsprozess seit 1990 – was verpasst wurde und welche Fehler gemacht wurden. Es geht auch um übersteigerte Erwartungen und darum, was Freiheit bedeutet. Die beiden fragen nach den Ursachen für den Wahlsieg der AfD in den ostdeutschen Bundesländern und nach den Perspektiven für die Demokratie. In den einzelnen Kapiteln des Buches geht es um Antiamerikanismus, Friedenssehnsucht oder soziale Ungleichheit. Kowalczuk und Ramelow diskutieren über Russland und die Ukraine sowie das BSW. Dass sie es nicht an deutlichen Worten fehlen lassen, versteht sich von selbst. Dabei sind der Historiker und der Politiker ebenso unterhaltsam wie gut verständlich.
Karten sind im Vorverkauf in der Stadtbibliothek Gotha erhältlich. Sie kosten für Nicht-Mitglieder 23,00 Euro, für Mitglieder 20,00 Euro.




















