
Florian Hofmann (CDU) bleibt Bürgermeister der Landgemeinde Georgenthal: In der Wahl am 28. Juni wurde der 43-Jährige deutlich für eine zweite Amtszeit bestätigt.
Spannung stand bei der Wahl nicht im Raum, der amtierende Bürgermeister war der einzige Kandidat. Immerhin 1.848 Wählerinnen und Wähler von insgesamt 6.607 Wahlberechtigten gingen zur Wahl – eine Beteiligung von 28,0 Prozent. Für Florian Hofmann stimmten dabei 1.666 Wähler und damit 95,1 Prozent. Ein durchaus überzeugender Wahlerfolg für den Amtsinhaber, der damit eine zweite Amtszeit bestreiten wird.
Trotz der vielversprechenden Ausgangssituation ohne Wettbewerber und parteiübergreifender Unterstützung aus dem Gemeinderat verzichtete Hofmann nicht auf klassischen Wahlkampf mit Plakaten, Bannern und einer Radtour durch alle Ortsteile: „Es war mir wichtig zu zeigen, dass ich die Wahl nicht als Selbstläufer sehe und um das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger der ganzen Landgemeinde werbe“, sagte der Diplomverwaltungswirt, der bereits im Landratsamt und Finanzministerium berufliche Erfahrungen sammelte, im Gespräch mit Oscar am Freitag.
Seine zweite Amtsperiode stellt er unter das Motto „aus zusammenwachsen wird zusammengestalten”. Galt es seit 2020 zunächst, die zwölf Ortschaften zählende, neu gegründete Landgemeinde auf einen gemeinsamen Pfad zu führen, stehen jetzt die Sicherung der Infrastruktur, das Stärken der Vereine und Feuerwehren sowie die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung an. Dazu zählt auch der Tourismus,
wobei die Vermarktung als Campinggemeinde in Vorbereitung ist. Und
Hofmann sich klar zum meistdiskutierten Thema im Südkreis positioniert: „Ich bin gegen den Bau von Windrädern im Wald.“ Ökologie und wirtschaftliche Vernunft müssten zusammen gedacht und nicht gegeneinander gestellt werden. Fakt ist, das Thema wird den wiedergewählten Bürgermeister auch in seiner zweiten Amtszeit in Atem halten.
jr/ms
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Oscar am Freitag-Magazin, Ausgabe 7 (2026)



















