Der Berufsboxer Mario Stein hat gut Lachen. In der letzten Zeit gab es immer wieder Probleme im Betreuungsumfeld. Die Folge war nicht nur Unzufriedenheit, sondern auch ein geplatzter Titelkampf im April. Ärgerlich, wenn man große Pläne hat.
Seit letzter Woche sind die Trainingsmöglichkeiten für Mario Stein wieder optimal. „Wir kennen uns schon lange“, sagt Christian Schwäblein, Leiter des Erfurter Contact Sports Club. „Mario ist ehrgeizig. Er will einen Titel. Wir bieten ihm dafür in unserer Trainingshalle eine Chance.“
Für Schwäblein ist der Wechsel in jeder Hinsicht ein Gewinn. „Ich liebe es, mit guten Leuten zu arbeiten.“ Neben dem Breitensport werden beim CSC systematisch Wettkämpfer vorbereitet. „Wir haben ein klar strukturiertes Training, das unseren Kämpfern die Möglichkeit bietet, hervorragende Leistungen abzuliefern.“
Allerdings gilt auch hier: Ohne Fleiß kein Preis. Die Vormittage im CSC gehören darum ab sofort Mario Stein und seinem Trainer Schwäblein. Für diesen hat das Training mit dem Cruisergewichtler noch einen anderen Vorteil: Ihm juckt es wieder in den Fäusten. Seit dem Wochenende steht er erneut als Boxer im Ring.
Foto: Bernd Seydel
Publiziert: 20. Mai 2011, 8.24 Uhr





















