Dem FF USV Jena misslingt der Saisonabschluss

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In der letzten Partie der Spielzeit 2012/13 kam Jena nicht über ein 2:4 beim FCR Duisburg hinaus. Die Tore für die Gäste erzielten Susann Utes und Vivien Beil.

Mindestens mit einem Remis wollte der FF USV den einstelligen Tabellenplatz gegen den FCR 2001 Duisburg im direkten Duell verteidigen. Das Einschwören vor Spielbeginn war daher besonders laut auf der Tribüne zu vernehmen. Nachdem die Duisburgerinnen zum Muttertag blumige Grüße verteilten, waren einige Gäste-Spielerinnen zu Beginn des Spiels wohl im Kopf auch mit Ähnlichem beschäftigt. Nach der ersten Gelegenheit von Iva Landeka offenbarte die Abwehr des FF USV altbekannte Schwächen und Duisburg wiederum nutzte die ersten beiden Chancen: Durch Vanessa Wahlen, die einen unnötigen und schlecht verteidigten Eckball verwandelte (4.), sowie Lieke Martens, die überlegt ins lange Eck abschloss (10.).

Duisburg dominierte über weite Teile der ersten Halbzeit vor allem die Zweikämpfe und somit das Geschehen auf dem Platz. Zahlreiche Chancen durch Mandy Islacker, Gülhiye Cengiz und Martens blieben jedoch ungenutzt. Wie aus dem Nichts erzielte Susann Utes in der 40. Minute dann den Anschlusstreffer. Den ersten wirklich herausgespielten Angriff über Sabrina Schmutzler und Amber Hearn schloss die unermüdlich kämpfende Mittelfeldspielerin flach aus 20 Metern ab.

Welche Wirkung ein solches Tor haben kann, bewies dann der Beginn der zweiten Halbzeit. Wie ausgewechselt kam die Mannschaft von FF USV-Trainer Daniel Kraus aus der Kabine und zeigte endlich das, was eigentlich von Anfang an gefordert war. Durch Leidenschaft und Kampfgeist gewannen die Jenaerinnen die Oberhand und konnten schon zu Beginn der zweiten 45 Minuten mehr gelungene Aktionen verbuchen, als in der gesamten ersten Halbzeit.

Folgerichtig fiel dann auch der Ausgleich durch Vivien Beil. Einen Freistoß von Julia Arnold legte Hearn perfekt mit dem Kopf  in den Rückraum, wo Beil zum verdienten 2:2 einschoss (59.). Lange hielt dieses Erfolgserlebnis leider nicht – dies sollte einem „individuellen Fehler, der die Gegner wieder einmal zum Tore schießen einlud“, so Jenas Trainer Daniel Kraus, geschuldet sein. Einen eigentlich schon geklärten Ball erkämpfte sich Duisburgs Stürmerin Stefanie Weichelt, leitete diesen zu Martens weiter und die verwandelte kompromisslos (63.). In der Folge war Jena bemüht, brachte das Duisburger Tor allerdings kaum mehr in Bedrängnis. Die Gastgeberinnen blieben in Person von Topstürmerin Mandy Islacker über die gesamte verbleibende Spielzeit gefährlich, ihre überragende Leistung krönte sie trotzdem nicht mit einem Tor. Dies blieb Gülhiye Cengiz vorbehalten, die in der letzten Spielminute mit dem Ball ins leere Tor lief und so für den 2:4-Endstand sorgte.

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