Guten Tag, liebe Leser!
Der Tag beginnt mit der Presseschau. Welche Themen beherrschen die Lokalseiten der hiesigen Tageszeitungsausgaben? Ganz klar: Die Stadt Gotha und die Kultur. Was sonst. Während die Gothaer Tagespost mit Gothas Zusage zur Finanzierung der Thüringen Philharmonie aufmacht – blickt die Thüringer Allgemeine 36 Tage vor dem Thüringentag auf das Sicherheitskonzept des Gothaer Events des Jahrzehnts.
Ich glaube, dass mancher Mitarbeiter der Stadtverwaltung aufatmen würde, wären wir heute schon 45 Tage weiter. Denn es gibt kaum einen Angestellten der Stadtverwaltung, der nachgeordneten Bereiche und der städtischen Unternehmen, der nicht in irgendeiner Art und Weise in die Veranstaltungen eingebunden ist. Sie kümmern sich um tausend kleine Dinge. Dabei geht es nicht nur um Parkplätze und Sicherheitszonen. Es geht um Wanderwege für die Ministerpräsidentin und ausreichende Versorgungsstände, denn ein Fest ist bekanntlich in Thüringen nur gut, wenn an jeder Ecke ein Bratwurststand und Gothaer Getränke stehen. Es geht um Nachtwachen, Wege für Künstler, die aktive Einbindung der Schützen mit ihren vielfältigen Veranstaltungen, den Besuch von Bundesministern, die sorgfältige Betreuung der Gäste aus den Partnerstädten und die Schulung der Lotsen.
Einen Test, wenn auch nur einen ganz kleinen Test, hat die Stadtverwaltung bereits an diesem Wochenende: Am 4. und 5. Juni heißt es nämlich Gotha (r)adelt. Und wenn das eine Runde Sache wird, ist dass doch schon mal ein guter Vorgeschmack auf den Thüringentag 2011.






















