Traumstart perfekt

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Operation Heimsieg gelungen, Cuxhaven geschlagen. Der Traumstart ist perfekt. Science City startete am gestrigen Abend mit einem am Ende hochverdienten 94:66-Sieg in die Heimspiel-Saison 2013/2014. Das Team um Trainer Björn Harmsen wurde dabei jedoch kurz vor dem Tip-Off auf eine leichte Geduldsprobe gestellt, nachdem die um 9.00 Uhr in der Heimat gestarteten Gäste von der Nordsee aufgrund einer Vollsperrung bei Magdeburg über zwei Stunden im Stau verbringen mussten.

Praktisch aus dem Bus in die Halle und nur mit einer kurzen Warmup-Phase ins Spiel startend, blieb den Gästen im Verlauf der 40 Minuten dann lediglich die Rolle des zweiten Siegers. Jena überzeugte unterdessen nach dem Erfolg in Magdeburg auch zum Heimspiel-Auftakt, überrannte Cuxhaven mit einer tiefen und aggressiv zu Werke Rotation und sicherte sich zwei weitere Pluspunkte, die Jenas Korbjäger aktuell an die Tabellenspitze der ProA katapultieren.

„Glückwunsch an meine Mannschaft. Ich glaube, dass man auf dem Spielfeld sehr gut sehen kann, wie viel Schweiß in der Vorbereitung geflossen ist. Auch wenn die verspätete Ankunft der Cuxhavener das Ergebnis sicher ein wenig relativiert, haben meine Jungs hart für den Erfolg arbeiten müssen. Die zwei Siege sind ganz wichtig für die Köpfe dieses jungen Kaders. Die Mannschaft sieht, dass sich unsere konsequente Arbeit der Wochen vor dem Saisonstart auszahlt, spielerisch und konditionell. Darauf gilt es nun in den kommenden Spielen aufzubauen“, sagte ein zufriedener Trainer Björn Harmsen nach dem Sieg.

Während das verspätet angepfiffene Duell zwischen Science City und den Nordseestädtern analog der Partie in Magdeburg begann, die BasCats anfänglich auf Augenhöhe agierten, setzte sich das Harmsen-Team bereits bis zum Ende des Startviertels ab. Innerhalb weniger Minuten drehten die Saalestädter einen 6:7-Rückstand (3.) in eine 17:9-Führung (6.), die bis zur zehnten Minute und dem zwischenzeitlichen 26:17 Bestand hatte.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts lies Jena nicht nach, präsentierte sich in der Verteidigung enorm gallig und vergrößerte den Vorsprung bis zur 17.Minute durch Garrett Sim auf 40:27. In der Folge war es Dorenzo Hudson, der den Spielstand innerhalb weniger Sekunden auf 46:28 schraubte. Nachdem ein von Trainer Harmsen in der kurz vorher genommenen Auszeit besprochenes System Garrett Sim kurz vor der Halbzeitsirene auf 49:32 abschließen lies, folgte ein zusätzlicher Freiwurf und der 50:32-Pausenstand.

Durch den Vorsprung entsprechend motiviert, blieb Science City auch nach der Rückkehr aus der Kabine die spielbestimmende Mannschaft. Zwar kassierten die Thüringer im Verlauf des dritten Abschnitts 22 Cuxhavener Zähler, erzielten selbst nur 20 Punkte, nach 30 gespielten Minuten leuchtete dennoch ein souveräne 70:54-Vorsprung von der Anzeigetafel. Im finalen Viertel gab es dann für Sim, Hudson, Wolf, Wendt und Kollegen kein Halten mehr.

Innerhalb weniger Minuten entschied Science City das erste Heimspiel der noch jungen Saison zu seinen Gunsten, feierte am Ende zusammen mit den stimmungsvoll mitgehenden Fans in Lobeda-West. Die beiden letzte Ausrufezeichen setzten Lars Wendt mit einem Dreier zum 88:64 (38.) sowie Julius Wolf mit seinem Alley oop-Pass auf Georg Voigtmann, der zum 92:66 traf. Da stand die emotional mitgehende Halle aber schon seit etlichen Minuten.

SCJ: Hudson 22 Punkte, Tinnon 12 (12 Rebounds) Sim 12, Wendt 12, Rush 11, Kuhn 10, Mayr 8, Schaffartzik 3, Reyes-Napoles 2, Voigtmann 2, Wolf, Rietschel
Cux: Strowbridge 23, Oliver 13, Manresa 11, Rejwan 6, Obiango 4, Johnston 4, Nawrocki 3, Kuhle 2, Borekambi, Gruhn

Zuschauer: 1017

Autor: Tom Prager

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