Zum diesjährigen Thüringentag werden in Gotha mehr als 200.000 Besucher erwartet. Nach Angaben von Oberbürgermeister Knut Kreuch hat die Stadt mehr als 250 Einzelveranstaltungen und einen großen Festumzug mit rund 5.000 Beteiligten unter dem Motto “Gotha adelt” geplant.
Bei dem Umzug sollen 236 Bilder aus der Geschichte der Stadt gezeigt werden. Dabei soll vor allem an die bedeutende Adelsgeschichte der Stadt erinnert werden. Das arme Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg habe durch geschickte Heiratspolitik ab Mitte des 17. Jahrhunderts Beziehungen zu etlichen Ländern aufgebaut und gelte als Wiege der europäischen Königshäuser. Weitere Höhepunkte des Landesfestes seien Konzerte von Nena und der Gothaer Philharmonie. Allerdings seien die 3.000 Nena-Karten bereits ausverkauft.
Kreuch sagte, die Stadt sei im Fieber für den Thüringentag. Das dreitägige Fest Anfang Juli solle rund 900.000 Euro kosten. Dies sind 100.000 Euro mehr, wie ursprünglich geplant. Stadt und Landkreis steuerten 150.000 Euro bei. Weitere 200.000 Euro kommen vom Land. Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sagte, damit stelle das Land etwas weniger Geld zur Verfügung als in den Vorjahren. Der Rest der Summe kommt von Spendern oder Sponsoren. Kreuch hatte bereits vor Monaten eine Kampagne mit Spendenbriefen im Wert von 7,75 Euro – in Anlehnung an das Gründungsjahr der Stadt – gestartet.
Publiziert am 22.06.2011; 11:55






















