Gotha: VC-Volleyballer wollen den Stahl bearbeiten

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Der nach fünf Spieltagen noch ungeschlagene Regionalligaspitzenreiter VC Gotha erwartet am Sonnabend den Aufsteiger SV Stahl Unterwellenborn. Die Begegnung findet diesmal in der SH der Herzog-Ernst-Gesamtschule statt und beginnt um 20 Uhr. Die 2. Mannschaft des VC spielt in der Thüringenliga  auswärts beim TSV 1860 Römhild.

Weiter, immer weiter, dieses Oliver Kahn Motto steht sinnbildlich für die kommenden Aufgaben der Gothaer im laufenden Kampf um den Aufstieg in die 3.Liga, denn mit zunehmendem Erfolg wird der VC Gotha immer mehr zum Gejagten. Dies gilt auch im Spiel gegen den engagierten Liganeuling aus Unterwellenborn. Der hat dem Gastgeber schnell die Favoritenrolle zugeschoben und hofft als Außenseiter den Gothaern ein Bein stellen zu können. Darauf müssen sich die Residenzstädter in den kommenden Spielen jedoch immer einstellen, denn die Rolle des Favoriten wird man wohl in der gesamten Spielzeit einnehmen müssen.

Die Stahlstädter haben mit zwei Siegen, bei zwei Niederlagen gut in der Regionalliga Fuß gefasst und sind derzeit Tabellenfünfter. Ein Spieler bei den Gästen dürfte den Gothaer Volleyballanhängern noch gut bekannt sein. Jeffrey Bierwirth spielte zu 2.Bundesligazeiten zwei Jahre für den VC.

Ansonsten ist auch für Gothas Trainer Jörg Schulz der SV Stahl nahezu unbekannt. Vor ein paar Jahren spielte man als Bundesligist lediglich einen freundschaftlichen Vergleich beim damaligen Thüringenligisten. Für ihn gilt es in der Spielvorbereitung aber viel mehr, etwaige Ansätze bei seinem Team, Unterwellenborn zu unterschätzen, gleich im Keim zu unterdrücken. Wie schwer man es gegen einen kampfstarken und „heißen“ Gegner trotz aller individuellen Klasse mitunter haben kann, zeigte das Spiel gegen Ohrdruf. Deshalb müssen die Gothaer hellwach in die Begegnung gehen, denn ein Sieg ist für sie am Samstagabend Pflicht.

Mehr Kür als Pflicht ist dagegen das Spiel der 2.Mannschaft in Römhild. Nach dem Doppelerfolg vom vergangenen Wochenende wäre ein Sieg beim Tabellennachbarn allerdings mehr als wünschenswert. Denn trotz der beiden Siege ist der Abstand zum Tabellenende kaum angewachsen, weil auch die Mitkonkurrenten punkteten.