Bewohnerinnen stricken für Menschen in Not

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Fliesenstudio Arnold

Bewohnerinnen des Seniorenzentrums Käthe Kollwitz in Jena haben 115 Euro an das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ gespendet.

Das Geld stammt aus einer Strickaktion der Bewohnerinnen. Innerhalb der ergotherapeutischen Handarbeitsgruppe strickten sie kreative Produkte, die bei einem Basar verkauft wurden. Zuvor hatten Anwohnerinnen des Wohnviertels die Wolle dafür gespendet.

Die Idee, für Menschen in Not zu stricken, war im Frühjahr vergangenen Jahres entstanden, als das Hochwasser viele Menschen in Atem hielt. Einige Bewohnerinnen und Bewohnern fragten, wie sie helfen könnten. „Wir haben lange überlegt, bis wir eine Idee hatten“, sagte Beate Mascher, Psychologin des Hauses. „Es gab eine Bewohnerin, die gerne und oft gestrickt und gehäkelt hat.

Sie wollte ihre  Handarbeiten für den Verkaufsbasar unserer Ergotherapie zur Verfügung stellen.“ Ursprünglich sollte damit nur den Hochwasseropfern innerhalb Deutschlands geholfen werden.  Im Endeffekt aber entschieden sich die Seniorinnen für eine Hilfe für Menschen in Not weltweit. So wurden aus den anfänglichen 80 Euro schnell 115 Euro.

„Dafür möchte ich mich bei allen fleißigen Helferinnen und Mitarbeiterinnen bedanken“, so Beate Mascher.

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