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6:1 gewonnen und trotzdem (jemanden) verloren. Die Deutsche Nationalmannschaft gewann gestern deutlich in Mainz gegen Armenien – einen Aufbaugegner zum Selbstvertrauen tanken vor dem großen Turnier. Leider lief nicht alles nach Plan: Marco Reus (Dortmund) zog sich einem Teilriss des vorderen Syndesmosebandes oberhalb des linken Sprunggelenkes zu. Kurz gesagt: umgeknickt. Eine kleine Verletzung mit großen Folgen. Denn für ihn ist damit die WM jetzt schon passé. Den freien Platz im Flieger nach Brasilien darf Shkodran Mustafi besetzen. Der 22-jährige Sohn albanischer Eltern wuchs in Hessen auf und ist heute Innenverteidiger bei Sampdoria Genua in der Serie A (1. Italienische Liga). Joachim Löw hat ihn heute nachnominiert.
Also Abwehr für Angriff?
Laut Löw seien ausreichend Mittelfeldspieler vorhanden. Diesbezüglich gibt es in der Tat viele Optionen (Schürrle, Podolski, Götze, …). Doch gleichzeitig bedeutet diese Nachnominierung auch: Kein Gomez, kein Kießling, kein Kruse, kein Volland. Nationaltrainer Löw „nutzt“ die gelegenheit um das Team defensiv zu verstärken.
Sicherheit vor Offensive? Hoffentlich keine generelle strukturelle Ausrichtung.























