ISEK Gotha 2030+ auf der Zielgeraden

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Fliesenstudio Arnold

Wie wird sich Gotha in den kommenden Jahren positionieren, um in der Zukunft erfolgreich aufgestellt zu sein? – Eine der zentralen Fragestellungen, unter denen die Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes im April 2014 in Angriff genommen wurde. Federführend in der Bearbeitung ist das Stadtplanungsamt. Planungs- und Moderationsleistungen sind dem Büro für urbane Projekte aus Leipzig übertragen worden. Als Auftaktveranstaltung führte die Stadtverwaltung im Juni 2014 das erste öffentliche Forum durch. Es folgten zwei Planungswerkstätten im September und November. Nach bald einem Jahr befindet sich der Planungsprozess zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept, kurz ISEK Gotha 2030+, nun in der abschließenden Phase. Die Ergebnisse werden derzeit ausformuliert, so dass der Entwurf den Bürgerinnen und Bürgern präsentiert werden kann.

Alle Interessierten sind zum öffentlichen Forum am 30.03.2015 um 17 Uhr im Bürgersaal des historischen Rathauses eingeladen. Das Büro für urbane Projekte wird das ISEK Gotha 2030+ mit Statusbericht und Leitbild sowie einem Umsetzungsprogramm mit Maßnahmen und Projekten vorstellen.

Mit dem integrierten Ansatz der Betrachtung von Stadtentwicklung hat das Konzept nicht nur die bauliche Entwicklung im Fokus. Vielmehr verbindet es die Ergebnisse von demographischen Untersuchungen, Anforderungen an modernes Leben, wirtschaftliches Wachstum und Nachhaltigkeit zu Handlungsanforderungen. Die Handlungs- und Gestaltungs-spielräume sind im Integrierten Stadtentwicklungskonzept so beschrieben und dimensioniert, dass sie auf die derzeit voraussehbaren Entwicklungen Bezug nehmen.

Im Verlauf der Erarbeitung des ISEK haben sich zahlreiche Akteure an einem intensiven Dialog beteiligt und mit ihren Anregungen und Beiträgen zum Gelingen des Stadtentwicklungskonzeptes beigetragen. So hat man sich im Expertengremium des ISEK-Beirates mit unterschiedlichen Aspekten des städtischen Lebens fachübergreifend auseinandergesetzt und kontinuierlich Feedback zum jeweiligen Arbeitsstand gegeben. Nicht zuletzt ist das Engagement der interessierten und beteiligten Bürgerinnen und Bürger der Stadt hervorzuheben, sei es über ihre persönliche Mitarbeit in einem der beiden als PlanWerkStadt konzipierten öffentlichen Workshops oder ihre Beteiligung an der Umfrage. So konnten die Ideen und Bedürfnisse der Gothaer Bürger herausgearbeitet werden und in das ISEK einfließen.

Das Endprodukt ISEK Gotha 2030+ wird Leitkonzept für Fragen der Stadtentwicklung bis 2030 und darüber hinaus sein und soll als solches durch den Stadtrat beschlossen werden. Es richtet sich an Stadtpolitik, Verwaltung und alle, die in Gotha etwas bewegen wollen.