Zu einem großen Kreativ-Wettbewerb hat die Modewelt für 2012 aufgerufen: Gesucht wird die bundesweit beste Umsetzung des Themas „Kunst am Körper“. Die kreativste Idee wird mit dem „Opal-Strick-Award“ prämiert, quasi der Nobel-Preis der Strickbranche.
Strickbegeisterte erhalten freie Hand beim Umsetzen des vorgegebenen Themas. So darf praktische Strickmode wie Mützen, Schals und Taschen eingereicht werden, aber auch kunstvolles Maschenwerk in Form schmucker Accessoires – je ungewöhnlicher, bunter und schöner, umso besser. Vorgaben für Art, Umfang und Größe der Stricksachen gibt es nicht.
Allerdings sollten Opal-Garne verwendet werden: Denn anders als herkömmliche Garne sind diese nicht am Strang, sondern am laufenden Faden gefärbt. Dadurch entsteht ein besonderes Farben- und Musterspiel, mit dem sich die außergewöhnlichen Strickideen realisieren lassen.
Der Wettbewerb startet am 1. Januar und läuft bis zum Jahresende. Die Jury ist mit namhaften Experten aus der Modewelt besetzt: Neben den Garn-Designern Henrike und Felix Zwerger entscheiden Petra Dibba vom Branchenfachblatt Markt Intern sowie Janne Graf vom Strickmagazin The Knitter über die eingereichten Werke. Beurteilungsmaßstab ist ausschließlich die künstlerische Idee und handwerkliche Umsetzung.
Die Teilnahme ist kostenlos und mit keinerlei Verpflichtung verbunden. „Wir sind bereits mächtig gespannt“, verrät Jury-Mitglied Henrike Zwerger. „Da werden sicherlich viele gute Modeideen dabei sein.“
Auf der Webseite www.Opal-Strick-Award.de können sich die Strickfreunde informieren und den Verlauf des Wettbewerbs verfolgen. Ruhm und Ehre erwartet die Teilnehmer: Sobald die Jury entschieden hat, erfolgt eine große Präsentation in den Medien. „Wir werden es schwer haben, die Gewinner auszuwählen. Denn eigentlich ist jedes liebevoll gestrickte Unikat ein Sieger“, meint Janne Graf. „Stricken ist und bleibt einfach ein tolles Hobby“. Deshalb werden neben der Hauptprämierung noch weitere Preise vergeben.
Der „Opal-Strick-Award“ ist übrigens aus der Mitmach-Aktion „Kunst am Bein“ (www.kunstambein.de) entstanden, die im letzten Jahr so viel Aufsehen erregte, dass sich die Veranstalter zur jährlichen Fortsetzung entschlossen haben.





















