„Jeder Cent für die Stiftung ist ein Euro für Gotha“

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Entgegen des aktuellen Trends schlechter Finanzlagen, knapper Kassen oder leerer Sparschweine konnte die Kulturstiftung Gotha ihr Spendenergebnis wieder erhöhen – sogar in bewundernswerter Weise immens steigern. So konnten insgesamt 58.603,41 Euro am Jahresende auf dem Spendenkonto dieser stetig wachsenden Bürgerstiftung verzeichnet werden.

Im Jahr 2010 beinhaltete das Ergebnis 150.000,- Euro an Zustiftungen von Ehrenbürger Dr. Edgar Jannott und seiner Frau sowie auch Udo van Meeteren. Das Spendenergebnis allein betrug am Jahresende 2010 54.235,85 Euro. Somit konnte die Stiftung eine positive Bilanz mit 4.367,56 Euro Mehreinnahmen verzeichnen.

Die Spenden kamen von 260 Spendern in 379 Einzelspenden. Das ist eine erstaunliche Entwicklung, denn im letzten Jahr wurden die Spenden mittels 449 Einzelspenden überwiesen, d. h. dass diesmal die Überweisungsbeträge im Durchschnitt höher waren.

Dieses tolle Ergebnis ist sicher auf viele Initiativen und Aufrufe des Vorsitzenden der Stiftung und Oberbürgermeisters der Stadt Gotha, Knut Kreuch zurückzuführen, aber natürlich auch auf das rege Interesse der Gothaer und ehemaligen Gothaer an diesen Aktionen.

So wurde beispielsweise wie auch im Jahr 2011 dazu aufgerufen, anlässlich von Geburtstagen statt Geschenken um Spenden zu bitten. Dieser Idee ist Axel Heuchling in diesem Jahr gefolgt und hat dabei ein beachtliches Ergebnis von 575 Euro erzielt, welches er der Stiftung gespendet hat.
Die Spenderzeitschrift „Der Friedenskuss“ erschien auch im Jahr 2011 zweimal und war ein voller Erfolg. „Durch die direkte Information zu den einzelnen Projekten sehen die Spender sofort, was mit ihrem Geld passiert und wofür es verwendet wird. Das ist wahre Bürgernähe!“, sagt Vorstandsvorsitzender Knut Kreuch schmunzelnd und natürlich auch mit ein wenig Stolz.

Außerdem hat die KulTourStadt Gotha GmbH wieder je einen Euro pro verkaufter Eintrittskarte der Entdeckertage an die Kulturstiftung Gotha überwiesen. Dabei kamen diesmal 838 Euro zusammen.
Die höchste Spende stammt diesmal von der Wirtschaftsprüfgesellschaft KPMG AG, die Gothaer Versicherung ist weiterhin mit eine der größten Spender ebenso wie die Ergo Versicherung AG, die Stiftung van Meeteren und AIG Gotha. Die höchsten Privatspenden kamen von Beiratsmitglied Dr. Roland Schulz, Vorstandsvorsitzendem Knut Kreuch, der jedes Jahr einen höheren Betrag seiner Diäten spendet, Dr. Sigmar-Jürgen Samwer und Frau Annerose Döhlert.

Neben den größeren Beträgen liegt die kleinste Spende wie im vergangenen Jahr bei 3 Euro, auch über diese freut sich die Stiftung und wird sie komplett in Kunst, Kultur, Wissenschaft oder Forschung in Gotha investieren, denn die Stiftung hat keinerlei Verwaltungsausgaben. Auch Druck und Versand der Spenderzeitschrift werden jedes Jahr gesponsert.

Unter dem Motto „Jeder Cent für die Stiftung ist ein Euro für Gotha“ möchte Oberbürgermeister Knut Kreuch als Vorsitzender der Stiftung, besonders den Spendern danken, die den Aufrufen in der Presse gefolgt sind und erstmalig die Kulturstiftung unterstützt haben und natürlich auch den Spendern, die seit vielen Jahren regelmäßig und unermüdlich die Stiftung unterstützen. „Die Kulturstiftung Gotha ist die beste Errungenschaft, die der Kultur in Gotha passieren konnte“ ist sich der Oberbürgermeister sicher, „denn mehr als 730.000 Euro konnte die Stiftung seit ihrer Gründung aus Spenden und Zinsen in die Gothaer Kulturlandschaft investieren.“.

Wer in diesem Jahr zum ersten Mal gespendet hat und die Zeitschrift „Der Friedenskuss“ nun regelmäßig erhalten möchte, sollte sich unbedingt unter Tel. 03621/222-246 bei Frau Gratz in die Liste aufnehmen lassen. Dies gilt übrigens auch für Spender, die immer den Friedenskuss erhalten haben und ihn nun nicht mehr erhalten. Dann ist der Brief sicher zurückgekommen, weil der Empfänger unbekannt verzogen ist.

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