Guten Tag, liebe Leser!
Manchmal gibt es Meldungen, bei denen man nicht weiß, ob man darüber lachen oder nur den Kopf schütteln soll. Im Kampf gegen „die Invasion der westlichen Kultur“ haben Sittenwächter im Iran nun den Verkauf von Barbie-Puppen verboten und Dutzende Geschäfte geschlossen, in denen die langbeinige, blonde Schönheit zu erhalten war. So berichtete die Nachrichtenagentur „Mehr“ am Freitag. Barbie ist nach Meinung der iranischen Polizei ein „Symbol unmoralischer westlicher Kultur“ und muss aus den Regalen der Spielzeuggeschäfte verschwinden. Die ersatzweise erfundene iranische Alternative, das Geschwisterpaar Sara und Dana – natürlich brünett, landestypisch gekleidet und MIT KOPFTUCH – konnte sich bei den iranischen Kindern allerdings weder durchsetzen, noch die Barbie aus den Regalen vertreiben.
Irgendwie erinnert mich das Ganze an das zu meiner DDR- Schulzeit geltende „Verbot“, echte Jeans „aus dem Westen“ zu tragen. Wie auch immer: Wer vor Westjeans oder Barbie-Puppen Angst hat, hat wahrscheinlich keine anderen Probleme – oder ganz große?
Bis bald!
Conny Schranz




















